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Beim Eintrag ins Goldene Buch musste sich Günther Oettinger den Stift von Bürgermeister Matthias Leyn ausleihen – sein eigener Füller hatte versagt. 
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Günther Oettinger (dritter von links) beim Schömberger Neujahrsempfang. Über den prominenten Besucher freuten sich (von links) Landrat Helmut Riegger, Bürgermeister Matthias Leyn, der CDU-Bundestagsabgeordnete Hans-Joachim Fuchtel, der CDU-Landtagsabgeordnete Thomas Blenke und die SPD-Bundestagsabgeordnete Saskia Esken. Bechtle 

Günther Oettinger überrascht in Schömberg mit musikalischer Einlage

Das Beste kam zum Schluss beim Besuch von EU-Kommissar Günther Oettinger in Schömberg. Als der frühere Ministerpräsident den Neujahrsempfang der Gemeinde gerade verlassen wollte, meinte Chorleiterin Salome Tendies bedauernd, sie habe auf ein gemeinsames Foto von Oettinger und den „Voices“-Sängern gehofft.

Der Politiker kam darauf nicht nur erneut auf die Bühne: Er setzte sich auch spontan ans Klavier und spielte das Lied „Die Gedanken sind frei“ – fehlerlos und professionell. Der Chor stimmte ein und so kamen die Gäste im voll besetzten Kurhaus zu einem ganz besonderen Erlebnis. Kein Wunder, dass Oettinger beim endgültigen Abschied von begeistertem Applaus begleitet wurde.

Schon bei seiner Rede hatte er Applaus und auch Lacher geerntet, als er sich als Kenner der Region präsentierte. Er betonte, Schömberg sei ein echter baden-württembergischer Ort: 400 Jahre lang habe der Ort zu Baden gehört und fast genauso lang zu Württemberg. Dass der Markgraf von Baden Schömberg an Württemberg verkaufte, quittierte ein Zuhörer mit dem Ausruf „Gott sei Dank“. „Dazu sage ich jetzt nichts“, hielt sich Oettinger diplomatisch zurück.

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