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Symbolbild: Adobe Stock 

Gutachten soll für Klarheit sorgen: Flächenverbrauch für Wohnbauprojekte in Ispringen trifft auf wenig Gegenliebe der Umweltschützer

Ispringen. Der Gemeinderat hatte sich in der Sitzung am 23. Januar mit einer Baulandstudie befasst, die schon bei einer internen Klausurtagung im Juni vor zwei Jahren vorgelegen war. Danach sollen städtebauliche Konzepte zu Bebauungsmöglichkeiten in den Bereichen „Auf dem Berg“, „Rothenrain“ und „Allmendstücker“ sowie „Mahler/Enzinger“ entwickelt werden.

Wie Bauamtsleiter Joachim Vogt in der jüngsten Sitzung als Beschlussvorschlag vortrug, soll als weiterer Schritt zur Vorbereitung einer städtebaulichen Rahmenplanung der Auftrag für eine Artenschutzuntersuchung in den Bereichen „Auf dem Berg“, „Rothenrain“ und „Allmendstücker“ an ein Fachbüro vergeben werden. Die Auftragsvergabe war im Gremium nicht unumstritten, wurde aber mit elf Ja-Stimmen und fünf Gegenstimmen beschlossen. Das Büro „faktorgrün“ aus Freiburg wird das Gutachten für 6200 Euro erstellen.

Die Fraktion Liste Mensch und Umwelt machte deutlich, dass sie diesem Antrag nicht zustimmen werde. Sprecherin Elisabeth Vogt forderte, dass in Ispringen ein Umdenken stattfinden müsse gegen die Entwicklung nach außen in den Grünbereich. Es müsse die Innenentwicklung vorangetrieben werden. Dazu wies die Sprecherin auf 76 sogenannte „Enkelbauplätze“ im Ortsgebiet und auf gering genutzte Wohngebäude hin.

Mehr über die Sitzung lesen Sie am Samstag, 22. Februar, in der „Pforzheimer Zeitung“ oder im E-Paper auf PZ-news.