nach oben
Positiv gestimmt: Wirtschaftsminister Ernst Pfister (Mitte) informierte sich bei 

Bürgermeister Ulrich Pfeifer (rechts) und im Beisein des 

FDP-Landtagsabgeordneten Hans-Ulrich Rülke (links) in Weiler über Kelterns 

Ortskern-Sanierungsantrag.
Positiv gestimmt: Wirtschaftsminister Ernst Pfister (Mitte) informierte sich bei Bürgermeister Ulrich Pfeifer (rechts) und im Beisein des FDP-Landtagsabgeordneten Hans-Ulrich Rülke (links) in Weiler über Kelterns Ortskern-Sanierungsantrag. © Seibel
31.01.2011

Gute Chancen für die Ortskernsanierung in Keltern-Weiler

KELTERN-WEILER. "Die Sterne stehen gut für Keltern-Weiler." Mit diesen Worten hat Baden-Württembergs Wirtschaftsminister Ernst Pfister am Montagnachmittag die Chancen des Kelterner Ortsteils Weiler umrissen, ins Landessanierungsprogramm zu kommen. Zwar fällt die Entscheidung des Ministers erst am 24. Februar, wenn sich Pfister einen vollständigen Überblick über alle Projekte im Land verschafft hat, aber beim Vor-Ort-Besuch am Montag wurde deutlich, dass die Gemeinde Keltern gute Karten hat.

Im Beisein des FDP-Landtagsabgeordneten Hans-Ulrich Rülke stellte Kelterns Bürgermeister Ulrich Pfeifer die von seiner Gemeinde beantragte Fördermaßnahme vor. Im nunmehr dritten Anlauf hoffe die Gemeinde auf einen Zuschlag, zumal eine vorbereitende Untersuchung und eine Bürgerbefragung vorgenommen worden waren und das Projekt von der Entwicklungsgesellschaft STEG zuvor sehr ausführlich beim Regierungspräsidium Karlsruhe erläutert worden war. Die zuwendungsfähigen Gesamtkosten der Ortskernsanierung Weiler würden laut Antragsunterlagen 1,9 Millionen Euro betragen. 60 Prozent der förderfähigen Kosten würden vom Land, 40 Prozent von der Gemeinde getragen. Der Minister lobte das Landessanierungsprogramm: Es handele sich um ein Erfolgsrezept. Jeder staatliche Euro löse im Schnitt ein achtfaches privates Investitionsvolumen aus. Damit sei das Landessanierungsprogramm ein in jeder Hinsicht erfolgreiches Konjunkturprogramm. mar