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Harald Kull, der neue Rektor der Straubenhardter Wilhelm-Ganzhorn-Schulen, freute sich über den Liedbeitrag und das Präsent der Grundschüler, das Luisa und Taron von der zweiten Klasse überreichten. Foto: Molnar
Harald Kull, der neue Rektor der Straubenhardter Wilhelm-Ganzhorn-Schulen, freute sich über den Liedbeitrag und das Präsent der Grundschüler, das Luisa und Taron von der zweiten Klasse überreichten. Foto: Molnar
28.01.2018

Harald Kull als Rektor der Wilhelm-Ganzhorn-Schulen eingeführt

Straubenhardt-Conweiler. Mit diesem Programm hatte Harald Kull nicht gerechnet. „Ich bin sprachlos“, sagte der 53-Jährige, der in der Festhalle Conweiler als neuer Rektor der Wilhelm-Ganzhorn-Schulen Straubenhardt sowie als geschäftsführender Schulleiter der Gemeinde feierlich in sein Amt eingeführt wurde.

Dass der zuletzt in Mexiko wirkende Pforzheimer in den ersten 150 Tagen nicht untätig war, sondern gleich das Schulhaus entrümpelte, wurde in den Grußworten immer wieder deutlich. Etwa bei Schülersprecher Martin, Magda und Benedikt: „Sie haben gleich angepackt. Beeindruckt hat mich, wie Sie die Jungs in meiner Klasse über gesunde Ernährung aufklärten. Sie sind ruhig, fair und haben ein offenes Ohr.“

Gesang und krachender Rock

Auch Konrektor und Organisator Wolfgang Werner lobte das Temperament des Nachfolgers von Wera Bischoff, die 2016 in Pension ging. Einen musikalischen Willkommensgruß hatten die Grundschüler einstudiert: „Eine kleine Welle rollt durch unsre Schul’, wir begrüßen herzlich unsren Rektor Kull“, sangen sie auf das Lied „La Ola“. Fünf Lehrer der Fachschaft Musik ließen es als Rockband kräftig krachen. Zudem begeisterten Julius Dauphin mit einem Trompetenstück von Haydn, begleitet von Frank Goebel am Klavier, sowie Sängerin Kira Heinz mit Lehrer Nico Nadile an der E-Geige mit „Perfect“ von Ed Sheeran.

„Musik öffnet bei mir Türen“, freute sich Kull über die Beiträge und fügte hinzu: „Das Herzstück der Schule sind die Kollegen und Schüler.“ Er nahm ihnen auch die Sorge, bald wieder ins Ausland zu gehen. Zweimal war Kull, der in Rotensol aufwuchs und das Neuenbürger Gymnasium besuchte, als Leiter der Deutschen Schule in Mexiko-Stadt tätig, davor bereits einmal als Bundesprogrammlehrkraft in Peru. Mathias Greb, Sprecher der Straubenhardter Schulen, hatte neben Kraft und Humor auch genug Herausforderungen gewünscht, so dass der Ruf der Ferne erst gar nicht entstünde.

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