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Brennendes Stroh zwang die Feuerwehr Bretten zu einem längeren Löscheinsatz. Für 15 Hasen in einem Stall kam die Hilfe jedoch zu spät.
Brennendes Stroh zwang die Feuerwehr Bretten zu einem längeren Löscheinsatz. Für 15 Hasen in einem Stall kam die Hilfe jedoch zu spät. © Feuerwehr
27.03.2012

Hasen kommen bei Strohbrand in Schuppen ums Leben

Bretten. Am frühen Montagmorgen wurde die Abteilung Bretten Feuerwehr Bretten mit dem Stichwort „Verdächtiger Rauch“ gegen 2 Uhr zu einem Brand im Hinterhof eines Wohnhauses an die Brettener Virchowstraße gerufen. Aus den Fenstern des als Hasenstalls genutzten Untergeschosses einer Garage drang dichter Rauch.

Glücklicherweise befanden sich keine Personen im Gebäude, jedoch beheimatete der Schuppen 15 Hasen. Unter der Leitung von Kommandant Philip Pannier begann die mit über 20 Mann und vier Fahrzeugen angerückte Feuerwehr Bretten sofort mit den Löschmaßnahmen und ging mit mehreren Rohren und unter Atemschutz in den Schuppen vor.

Dort brannte eine größere Menge Stroh, das mühsam abgelöscht und nach draußen gebracht werden musste. Durch das Abtragen und Auseinanderziehen des Strohs wurde das Feuer immer wieder neu entfacht, sodass sich die Löscharbeiten bis um 4.30 Uhr hinzogen.

Wegen der starken Rauchentwicklung wurden vorsorglich die Bewohner der angrenzenden Häuser aufgefordert, die Fenster und Türen zu schließen sowie die direkt angrenzenden Wohnungen kontrolliert. Menschen kamen bei dem Brand nicht zu Schaden, jedoch kam für die zahlreichen Hasen in den Käfigen jede Hilfe zu spät. Es entstand ein Sachschaden von rund 5.000 Euro. Zur Brandursache kann derzeit noch keine Aussage getroffen werden. fw