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Zur Nachtübung wurde der Einsatz der Freiwilligen Feuerwehr beim evangelischen  Gemeindesaal in der Ispringer Ortsmitte.
Zur Nachtübung wurde der Einsatz der Freiwilligen Feuerwehr beim evangelischen Gemeindesaal in der Ispringer Ortsmitte. © Schott
04.10.2011

Hauptübung der Ispringer Feuerwehr im alten Ortskern

Ispringen. Alles war im grünen Bereich“, konnten Feuerkommandant Armin Trautmann und sein Vize Michael Kautz beim Abschluss der Feuerwehrübung im alten Ispringer Ortskern erfreut feststellen. Die Freiwillige Feuerwehr Ispringen hatte sich den evangelischen Gemeindesaal und die umgebende enge Bebauung als Objekte ihrer Hauptübung ausgesucht.

„Es gibt zwar mehrere Zufahrtsmöglichkeiten, um in den Bereich bei der evangelischen Kirche zu kommen, doch keine ist unproblematisch“, sagte Kommandant Trautmann. Nicht zu unterschätzen seien die Engstellen in der Fußgängerzone der Hauptstraße und in der Kelterstraße zwischen der Linde und Einmündung Hauptstraße.

Die „Staig“, das steile westliche Ende der Hauptstraße, ist da noch am sichersten für die Anfahrt. So sahen es auch die Einsatztrupps der Wehr. Sie kamen in der fortgeschrittenen Dämmerung aus dieser Richtung mit drei Fahrzeugen zum Brandplatz. Im viel frequentierten evangelischen Gemeindesaal, wo derzeit auch eine Kindergartengruppe im Obergeschoss untergebracht ist, hatte Feuerwehrkommandant Trautmann zwei Jugendfeuerwehrangehörige als Verletzte für die Aufgabestellung „Menschrettung zuerst“ versteckt. Nach ihnen suchten die beiden Atemschutztrupps beim der Erstangriff.

Aus 30 Meter Höhe verhinderten die Feuerwehrleute mit einem breiten Wasserstrahl von der Drehleiter ein Übergreifen der Flammen auf die eng bebaute Nachbarschaft.

Etwa von 19.15 bis 19.45 Uhr dauerte das „Brandgeschehen“, das 25 ehrenamtliche Feuerwehrleute beschäftigte und das ohne Probleme ablief. Manfred Schott