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Wichtige Investitionen sind in Schulen und Kindergärten vorgesehen: beispielsweise für Sanierung und Umbau des Evangelischen Kindergartens Arche Noah.Foto: Faulhaber
Wichtige Investitionen sind in Schulen und Kindergärten vorgesehen: beispielsweise für Sanierung und Umbau des Evangelischen Kindergartens Arche Noah.Foto: Faulhaber
24.02.2016

Haushalt in Königsbach: Bildung steht im Mittelpunkt

Der Gemeindehaushalt 2016 ist geprägt von Investitionen in Schulen und Kindergärten. Nahezu vier Millionen Euro werden in diesem Bereich benötigt, davon 970 000 Euro allein für Sanierung und Umbau des Evangelischen Kindergartens Arche Noah, zwei Millionen Euro sind für den Neubau einer dritten kommunalen Kita eingestellt. Einig sind sich die Gemeinderatsfraktionen über die Notwendigkeit dieser zukunftsorientierten Ausgaben, wie das einstimmige Votum von Freier Wählervereinigung (FWV), SPD und CDU bei der Verabschiedung des bislang größten Gemeindehaushalts ergab. Enzo di Grigolo, der einzige FDP-Vertreter im Rat, fehlte aus gesundheitlichen Gründen.

Neue Kredite nötig

Auch die übrigen Investitionen und die damit verbundene Kreditaufnahme von rund 3,2 Millionen Euro sehen alle als notwendig an. Der Schuldenstand zum Jahresende steigt auf rund 6,6 Millionen Euro. Durch die Umgestaltung des Platzes hinter dem Steiner Rathaus (220000 Euro) wird eine Aufwertung der Ortsmitte erwartet, ein Vorhaben, das noch in diesem Jahr umgesetzt werden muss, um an Fördermittel aus der Ortskernsanierung Steins zu kommen. Zustimmung fand der Standort für die dritte Gemeinde-Kita, wodurch das anfangs anvisierte Sportgelände „Plötzer“ nun nicht dafür benötigt wird. Was die Investitionen in den Brandschutz im Bildungszentrum Königsbach betreffen (648 000 Euro), bekräftigte Thomas Kaucher (FWV) den allgemeinen Wunsch nach weiteren Gesprächen mit der Verwaltung mit der Gemeinde Neulingen über deren Beitritt zum Schulverband. Mittlerweile kämen aus Neulingen mehr Schüler ans Bildungszentrum, als aus der Verbandsgemeinde Ispringen. Ein Beitritt wäre deshalb im Sinne einer gerechten Kostenverteilung.

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