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Neuenbürgs Kindergartenkinder waren voll bei der Sache, ihren Gästen ihre Fertigkeiten vorzuführen. Foto: Gegenheimer
Neuenbürgs Kindergartenkinder waren voll bei der Sache, ihren Gästen ihre Fertigkeiten vorzuführen. Foto: Gegenheimer
17.07.2016

Heimat der „Königskinder“

Neuenbürg. Ein modern gestalteter Innenbereich mit neuer Küche, ein erweiterter Außenbereich und obendrauf ein neuer Name: Kinder und Erzieherinnenteam um Leiterin Isabel Wüst vom Kindergarten „Gemeindehaus“ – ab sofort Kindergarten „Königskinder“ – feierten all das mit zahlreichen Gästen am Samstagnachmittag.

Neuenbürgs Bürgermeister Horst Martin dankte allen voran den ehrenamtlichen Helfern und sagte, das Gebäude aus den 1960er-Jahren habe dringend eine „Frischzellenkur“ gebraucht. Die Investition von 160 000 Euro trug die Kirchengemeinde zu einem, die Stadt zu zwei Dritteln.

„Hausherr“ Dekan Joachim Botzenhardt beschrieb den Ablauf von den ersten Planungen bis zum guten Zusammenspiel von Architekt Fritz Heintel und allen Handwerkern. Heintel erläuterte die Anlage des neuen Außenspielbereichs mit Matschplatz und die Sicherung der alten Mauer und übergab das Wort an den Zimmermann und Kindergartenvater Michael Hörter, der einen Richt- und Segensspruch sprach.

Kinder und ErzieherInnen boten den Gästen ein buntes Potpourri an Darbietungen, begonnen beim Einlauf zum vom Posaunenchor begleiteten „Du bist ein Kind Gottes“. „Jedes Kind ist einzigartig“, so Leiterin Wüst, „und damit wertvoll. Wir zeigen Ihnen heute, was Königskinder so alles können!“ Zum Beispiel Lieder zur Gitarre singen, tanzen, Farben darstellen, mit Stöcken jonglieren oder auf Stelzen laufen.