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Sieger beim Backkorbrennen , anlässlich des Nußbaumer Backkorbfestes,   in Nußbaum wurde der mit 13 Jahren jüngste Teilnehmer Marius Golderer (links). Roswitha Horn vom Heimatverein, deren Vater Bäcker war, belegte im Wettbewerb den zweiten Platz.  Dietrich
Sieger beim Backkorbrennen , anlässlich des Nußbaumer Backkorbfestes, in Nußbaum wurde der mit 13 Jahren jüngste Teilnehmer Marius Golderer (links). Roswitha Horn vom Heimatverein, deren Vater Bäcker war, belegte im Wettbewerb den zweiten Platz. Dietrich
11.09.2017

Heimatflair beim Backkorbfest in Nußbaum

Auf der Steiner Straße vor der historischen evangelischen Kirche Sankt Stefan wurde am Wochenende in heimeliger Atmosphäre die fünfte Neuauflage des Nußbaumer Backkorbfestes gefeiert. Mit einer festlichen Intrade stimmte der evangelische Posaunenchor unter der Leitung von Stefan Fesenbeck auf das Fest ein, der danach aus seinem Repertoire unter anderem auch mit der Hymne „Nußbaum ist unsere Heimat“ von Albrecht Hascher erfreute.

Für den aus Nußbaum stammenden Vize-Bürgermeister Walter Bischoff war die Eröffnung des Backkorbfestes eine große Ehre und der Fassanstich eine Premiere, bei dem ihm Pfarrer Reinhard Ehmann unterstützte.

Als Besonderheit wurde der von Egon Lampert beim ersten Backkorb-Straßenfest 1982 gefertigte große Backkorb über dem Eingangsbereich des Festes wieder aufgehängt. Neben Kinderschminken beim Jugendrotkreuz und kulinarischen Köstlichkeiten wie etwa einer riesengroßen Paella, welche die Nußbaumer Kittelschürzen mit Hilfe des Berufskochs Cesar Gonzalez zubereitet hatten, wurden die Gäste auch mit Bühnenstücken unterhalten. Am Samstag und Sonntag erfreute der Nußbaumer Theaterverein „Die Backkörb“das Publikum mit Sketchen aus der Feder von Paul Negele. Unterstützt wurde der „Backkörb“-Vorsitzende dabei von seinem Sohn David und Uwe Zimmermann. In den Sketchen ging es um „Blöde Fragerei“ und zwei gestresste „Straßenkehrer“. Zimmermann erfreute zudem noch mit dem Gedicht „Der Taucher“ von Friedrich Schiller nach einer heiteren Version von Heinz Erhardt.

Zum Highlight des Festes wurdedas Backkorbrennen mit zehn Teams. So wie früher die Frauen in Backkörben den Brotteig auf dem Kopf ins Gemeindebackhaus trugen, weshalb die Nußbaumer „Backkörb“ genannt werden, ahmten die Teilnehmer diese Tradition nach. Sieger wurde der jüngste Teilnehmer Marius Golderer (13) von der Jugendfeuerwehr. Den zweiten Platz belegte Roswitha Horn vom Heimatverein.