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Mit Reinhard Boger ist ein Niebelsbacher „Original“ verstorben. 

Heimatverbundener Niebelsbacher gestorben: Trauer um Reinhard Boger

Keltern. Wohl keiner kannte Niebelsbach so gut wie Reinhard Boger. Er wurde in dem zweitkleinsten Ortsteil Kelterns geboren und er liebte ihn. Nichts aus Niebelsbach war ihm fremd; er wusste den höchsten Punkt der Gemeinde, wusste, wo im Boden Buntsandstein und Lehm verborgen waren, und er kannte die ganze Geschichte des Dorfes, das früher einmal ein reines Straßendorf gewesen ist. So war es kein Wunder, dass der gelernte Bankkaufmann im Ruhestand ein Buch über Niebelsbach verfasste. In diesem bettete er das Dörfchen praktisch in die ganze Weltgeschichte ein.

Reinhard Boger wurde am 17. Mai 1933 geboren, er starb bereits am 15. Dezember an einem plötzlichen Herzstillstand. Am Donnerstag wird er auf dem Niebelsbacher Friedhof beigesetzt. Boger engagierte sich wie selbstverständlich in nahezu allen Vereinen des Dorfes. Jahrelang war er erster Vorsitzender des Niebelsbacher Turnvereins und als solcher maßgeblich am Bau der Adolf-Krämer-Halle beteiligt. Er war im Vorstand des Obst- und Weinbauvereins, gehörte der Feuerwehr an, war aktiv im Tennisverein, war Kirchengemeinderat und kompetenter Führer durch das alte Niebelsbacher Kirchlein, ein Kleinod aus dem 13. Jahrhundert.

Mehr über den Tod von Reinhard Boger lesen Sie am Donnerstag, 14. Dezember, in der „Pforzheimer Zeitung“ oder im E-Paper auf PZ-news.