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Über frisches Obst und Gemüse freute sich auch der Straubenhardter Gemeinderat Jürgen Weber, der bei Sarah Genthner vom Biobauer Reiser einkaufte.   Molnar
Über frisches Obst und Gemüse freute sich auch der Straubenhardter Gemeinderat Jürgen Weber, der bei Sarah Genthner vom Biobauer Reiser einkaufte. Molnar
25.09.2016

Heimische Früchte kommen an

Die einen ließen sich die Kartoffelkringel von Kurt Gaiser nicht entgehen. Die anderen probierten nach Leibeslust exotische Senfsorten und Leberwursthäppchen – oder auch den erfrischenden Zitronenverbenen-Sirup von Andrea Kolb-Biester. Dieser kam bei den spätsommerlichen Temperaturen zum gestrigen elften Naturpark-Markt in Feldrennach besonders gut an. „Jeder ist aufgeschlossen und interessiert, es ist eine richtig freundliche Stimmung hier“, freute sich die Händlerin aus Neuhengstett, die zum ersten Mal dabei war.

Neu war auch die Schwarzwälder Spinnstube aus Achern-Önsbach: Roswitha Duffner-Feiler und ihre Tochter Iris zeigten dort, wie Kaninchen- oder Schafwolle am Spinnrad weiterverarbeitet wird. Über die Schulter schauen konnten die zahlreichen Besucher auch der Keltenfamilie Abnoba, Erich Fuchs und Marianne Sabieraj, die Dachschindeln mit alten Werkzeugen herstellten.

38 heimische Erzeuger, Handwerker und Vereine sorgten für ein breites Angebot. „Das Besondere ist, dass auch Landwirte hier vor Ort sind“, sagte Friederike Stetter, Organisatorin der 16 Märkte im Naturpark Schwarzwald Mitte-Nord. Straubenhardt biete zudem eine schöne Kulisse.

Kleiner Streichelzoo

Gemeinsam mit Bürgermeister Helge Viehweg lud sie zu einem Rundgang ein – vorbei am Stand von Eckart Mönch von der Unteren Kapfenhardter Mühle, der neben geräucherten Forellen auch würzige Bauernbratwurst dabei hatte, sowie von Joachim Lohmann aus Gernsbach, der Wolliges und Pflegendes vom Schaf präsentierte. Heimisches Gemüse und Obst fehlte ebenso nicht – genauso wenig die „Eisblume“.

Bei den Erzieherinnen des Kindergartens „Abenteuerland“ konnten die Jüngsten Flugzeuge basteln. Zum Austoben gab es die beliebte Strohhüpfburg, zum Anschauen und Streicheln die Ziegen, Küken und Hasen von Biobauer Horst und Elke Reiser. Mit Blasmusik wurden die Gäste im Festzelt unterhalten, wo die Jugendkapelle des örtlichen Musikvereins bereits die Eröffnung umrahmt hatte und die Schlepperfreunde für Speis und Trank sorgten.