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Malt sich die Gemeinschaftsschule aus: Schulleiter Jürgen Grein.
Malt sich die Gemeinschaftsschule aus: Schulleiter Jürgen Grein. © Seibel
20.09.2011

Heimsheim denkt über Gemeinschaftsschule nach

HEIMSHEIM Der Schulstandort Heimsheim soll für die Zukunft gestärkt werden, da sind sich Verwaltung, Gemeinderat, Schulleitung und Elternbeirat einig. Vielleicht wollen die Verantwortlichen dafür auch neue Wege gehen. Das kristallisierte sich bei einer Gemeinderatssitzung heraus.

Denn zusammen mit dem Schulleiter der Ludwig-Uhland-Schule, Jürgen Grein, und dem Gesamtelternratsvorsitzenden Michael Welsch machte sich der Rat erstmals Gedanken über das Konzept der Gemeinschaftsschule. Da die Ludwig-Uhland-Schule bereits als Verbandsschule mit Grundschule, Hauptschule und Realschule besteht, wäre der Schritt hin zu einer Gemeinschaftsschule, bei der dann auch eine berufliche gymnasiale Oberstufe eingeführt werden könnte, für den Schulkomplex wünschenswert. In diesem Punkt bestand am Montagabend ein parteiübergreifender Konsens.

Doch man möchte in Heimsheim nichts überstürzen. Als nächsten Schritt will Rupp im Herbst den Schulbeirat einberufen und über die – bis dahin wohl vorliegende Gesetzesvorlage – diskutieren. Zur Zeit sei es laut Schulleiter Grein nämlich auch denkbar, dass die Gemeinschaftsschule nur als Ganztagesschule zugelassen werden könnte. Dies sei für Heimsheim nicht zuletzt aufgrund der immensen Kosten unattraktiv. Während Verwaltung, Gemeinderat und Schulleitung vorerst die Gesetzesvorlage abwarten wollen, verwies Elternbeirat Welsch darauf, dass für die Eltern die Zeit durchaus eine Rolle spiele. Ginge es nach Welsch würde sich Heimsheim daher schon deutlich früher mit eigenen Ideen in die Diskussion einbringen.