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08.12.2015

Heimsheim erhält mehr Gewerbesteuer

Kurz vor Ende des Jahres setzten sich die Mitglieder des Heimsheimer Gemeinderats mit der Feststellung der Jahresrechnung für 2014 auseinander und stimmten einmütig zu.

Die Erläuterungen des Eigenbetriebs Wasserversorgung im Gemeinderat zeigten, dass der Wasserpreis seit 2010 stabil geblieben ist. Obwohl im Jahr 2014 ein Verlust von über 60 000 Euro gemacht worden ist, muss dank der Gewinne in den Vorjahren nicht mit einer Preiserhöhung gerechnet werden. Die Einnahmen im Verwaltungshaushalt entwickelten sich im Jahr 2014 positiv. Die Steuereinnahmen, vor allem die der Gewerbesteuer, waren höher als geplant. Lediglich die Einnahmen durch die Vergnügungssteuer sind gesunken. Wegen des hohen Gewerbesteueraufkommens musste 2014 allerdings fast doppelt so viel Gewerbesteuerumlage abgeführt werden wie geplant. Die Personalkosten lagen unter dem Planansatz, wobei das Budget für die Angestellten im Kindergarten leicht gestiegen und der Etat für die Mitarbeiter im Rathaus gesunken ist.

Insgesamt gab es eine Zuführung an den Vermögenshaushalt von 2,02 Millionen Euro. Den wachsenden Rücklagen stehen eine Vielzahl geplanter Maßnahmen, wie die Stadtentwicklung, Sanierung der Stadthalle, Investitionen im Bereich Tiefbau sowie ein Anbau an den Kindergarten Heerstraße gegenüber. Bürgermeister Jürgen Troll gab außerdem bekannt, dass sich die Fraktionen des Gemeinderats zukünftig in einer Rubrik im Gemeindeblatt Heimsheim zu politischen Vorgängen äußern werden.m erner wurde der Bauvoranfrage im neuen Gewerbegebiet Kammertal zugestimmt. Dort soll ein Warenverteilzentrum für Food- und Non-Food-Artikel für gewerbliche Kunden mit etwa 52 Beschäftigten entstehen. Am Mühlweg 3 wird es eine Umnutzung der Lagerräume des ehemaligen Getränkehandels in Wohnraum geben.