Klingel
Vertritt ein modernes Familienbild: Angelika Klingel.

Heimsheimerin weiter an der Spitze des Landesfrauenrats

Heimsheim Für weitere drei Jahre ist die Heimsheimerin Angelika Klingel als Vorsitzende des Landesfrauenrats im Amt bestätigt worden. Der vertritt 52 Mitgliedsverbände, in denen rund zwei Millionen Frauen im Land organisiert sind. Erklärtes Ziel ist, mehr weibliche Perspektiven in die Politik einzubringen.

Im PZ-Interview macht sich Klingel unter anderem für eine bessere Vereinbarkeit von Beruf und Familie, für mehr Kinderbetreuungsplätze und längere Betreuungszeiten stark. "Da braucht es dringend einen Kulturwandel. Wir reden immer von Wachstum und denken dabei an Geld und Wohlstand. Unsere Gesellschaft muss aber auch nach innen wachsen: Wir brauchen mehr soziales Miteinander und Füreinander. Pflegezeiten, sei es für Kinder oder für Alte, müssen mehr wertgeschätzt werden", erklärt die 50-Jährige Große Hoffnungen setzt sie bei diesem Wandel in die neue grün-rote Landesregierung. "Im Koalitionsvertrag finden sich viele Ziele, die auch der Landesfrauenrat hat. Jetzt müssen dem Papier nur Taten folgen", so Klingel. Ben