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Die Freiwillige Feuerwehr Keltern musste einen Heizungsbrand in einer Ellmendinger Transportbetonfirma löschen. © Seibel
15.01.2013

Heizungsbrand schnell gelöscht, Schlimmeres verhindert

Keltern. Schrecksekunde bei der Feuerwehr Keltern: Der am Dienstagmorgen eingehende Alarm ließ einen Kellerbrand befürchten, weshalb gleich Alarmstufe 3 galt und neben der Freiwilligen Feuerwehr Keltern auch automatisch die Führungsgruppe Straubenhardt und die Feuerwehr Birkenfeld mit der Drehleiter alarmiert wurden. Am Ende stellte sich der Heizungsbrand in einer Ellmendinger Transportbetonfirma als schon fast gelöscht heraus, doch der Schaden hätte weitaus größer ausfallen können.

Bildergalerie: Brand in Heizungsanlage von Transportbetonfirma

Die Ölheizungsanlage für das Unternehmen war in Brand geraten. Ein Schwelbrand im Kessel hatte sogar zu offenen Flammen geführt. Mitarbeiter der Transportbetonfirma konnten jedoch mit Feuerlöschern den Brand unter Kontrolle bringen. Für die Feuerwehr Keltern blieben dann noch Nachlöscharbeiten übrig.

Dabei, so Feuerwehrkommandant Joachim Straub, hätte es durchaus größere Probleme geben können. Über der Heizungsanlage befindet sich ein Tank mit mehreren tausend Litern Heizöl und daneben steht eine Trafostation, die nicht nur die Transportbetonfirma sondern auch noch zwei weitere Betriebe mit Strom versorgt. Durch die große Hitzeentwicklung bestand die Gefahr, dass Tank und Trafostation in Mitleidenschaft gezogen werden könnten – mit dann wahrscheinlich schwerwiegenderen Folgen und hohem Sachschaden.

Mit einer Wärmebildkamera untersuchten die Feuerwehrleute nach möglichen versteckten Brandstellen, die Betriebsräume mussten belüftet werden. Ein Mitarbeiter der EnBW überprüfte die Trafostation. Das alles musste dann am Ende recht zügig gehen, damit die Anlage für die Betonmischstation wieder anlaufen konnte, schließlich drohte der schon angerührte Beton hart zu werden.

Im Einsatz war die Tagalarmschleife der Feuerwehr Keltern mit 20 Mann, die Feuerwehr Birkenfeld mit der Drehleiter und acht Mann, die Feuerwehr-Führungsgruppe Straubenhardt und der Kreisbrandmeister. tok