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Tony Marshall aus Baden-Baden (links) weiß ebenso wie Wolfgang Krieg (rechts) den Service einer guten Fachkraft zu schätzen.
Dobel © Sabine Zoller
25.09.2014

„Helden des Alltags“ - Wer kennt die freundlichste Servicefachkraft?

Tony Marshall, seit Jahrzehnten ein Urgestein im deutschen Showgeschäft singt in acht Sprachen und spielt mehrere Instrumente. Der Garant für beste Unterhaltung weiß, wie wichtig der richtige Umgang mit Menschen ist. Getreu dem Motto: „Bleib Dir treu und begeistere Dein Publikum“, ruft der international agierende Sänger nun dazu auf, die „Helden des Alltags“ im Bereich der Servicekräfte zu suchen.

 Der Begriff Service kommt aus dem Englischen und steht für Dienst. Eine Servicekraft ist quasi eine Kraft, die einen Dienst, eine Dienstleistung übernimmt. Bernhard Zepf, Vollblut Hotelier und Chef des Fünf-Sterne Luxushotels "Erbprinz" nennt als Qualifikationen einer Servicekraft "erhöhte Aufmerksamkeit und Freundlichkeit". Als Gastronom fördert er die Ausbildung zu Servicefachkräften und freut sich besonders darüber, dass eine Mitarbeiterin seines Hauses, Franziska Morlock, den Flyer zum Aufruf "Helden des Alltags gesucht" schmückt.

Ideengeber des Wettbewerbs ist Bürgermeister Wolfgang Krieg, der sich seit über einem Jahrzehnt für Menschen mit sozialen Berufen einsetzt. Er möchte mit seinem Wettbewerb „Helden des Alltags gesucht“ auf Berufsgruppen aufmerksam machen, die Wertschätzung verdient haben. Alexander Bonde, Minister für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz Baden-Württemberg begrüßt das Projekt und ist gespannt darauf, "wie vorbildhaft Restaurantfachfrauen und - männer" im Ländle agieren. Die Messlatte für die freundlichste Servicekraft liegt seiner Meinung nach sehr hoch, zumal "Gastro-Gäste ein hohes Maß an persönlicher Freundlichkeit erwarten."

Seit 2002 lenkt das Oberhaupt der Gemeinde Dobel den Blick auf „die Stützen der Gesellschaft“. Geehrt wurden der freundlichste Taxifahrer, der freundlichste Briefträger oder wie 2012 die freundlichste Erzieherin. Mit seinem Wettbewerb „Helden des Alltags“ bringt der Bürgermeister aus dem Nordschwarzwald seine Achtung und Wertschätzung für die Arbeit des geehrten Berufsstandes zum Ausdruck.

Für 2014 hat der kreative Bürgermeister die Gastronomie im Fokus. Dafür nennt das Gemeindeoberhaupt auch treffende Gründe: „Zum einen nimmt das Genießerland Baden-Württemberg eine Führungsrolle im Tourismus ein und zum anderen“, so Krieg, “zählt Service zu einer der wichtigsten Stützen unseres Heilklimatischen Kurortes Dobel“. Nach seiner Aussage ist der persönliche Umgang mit Gästen ebenso wichtig wie die Gerichte. Für Ihn ist ein gutes Lokal ein „Stück Heimat“, das durch den freundlichen Service eine individuelle Note erhält. „Die Geschichten die das Leben spielt, sind die aufregendsten, die es gibt“, schmunzelt Wolfgang Krieg und ergänzt: „Wir suchen die schönsten Geschichten, die Gäste mit Servicekräften erlebt haben.“ Die Mühen für die Schreibarbeit werden belohnt. „Dem Sieger, bzw. der Siegerin gehört ein Motorroller aus dem Hause Karcher“, so Krieg. Insgesamt stehen 100 Preise im Wert von 8.000 Euro zur Verfügung.

Gewählt wird die freundlichste Servicekraft 2014 durch eine hochkarätige Baden-Württemberg-Jurie: Ursula Cantieni, Marianne Mack und Sabine Spitz sowie Roy Kieferle, Gerhard Meier-Röhn und Jan Dirk. Bewertet wird die Geschichte, die erklärt, warum es sich bei der Servicekraft um die Heldin des Alltags handelt. Gewinnen kann auch der Einsender, der den Helden vorgeschlagen hat. Einsendeschluss ist der 15.10.2014.

Die Geschichte senden Sie bitte per Mail an:

kontakt@dobel.info , Stichwort: Helden des Alltags.

Weitere Infos: www.dobel.info