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Stimmgewaltig: Der MGV-Männerchor, Gastgeber des herstkonzerts in Wimsheim.   Jähne
Stimmgewaltig: Der MGV-Männerchor, Gastgeber des herstkonzerts in Wimsheim. Jähne
22.11.2015

Herbstkonzert des Wimsheimer lockt viele Besucher an

Draußen fegt das erste Schneegestöber übers Land – drinnen lädt der Männergesangsverein Freundschaft Wimsheim (MGV) zum Herbstkonzert unter dem Motto „Indian Summer en Wemsa“ ein.

MGV-Vorstand Joachim Kurz klärt in seiner Rede, wie es zu diesem Titel kam: „Durch die goldgelbe Farbe des Herbstes, der Bäume und der Blätter, wobei der Nordschwarzwald den Vergleich mit den gigantischen Wäldern von Amerika oder Kanada nicht zu scheuen braucht.“

Zünftig deutsch begann dann das Musikprogramm am Samstagabend in der Hagenschießhalle, die mit rund 200 Besuchern gut gefüllt war. Los legte der MGV mit allerhand Besinnlichem aus den Federn von Franz Schubert und Carl Busse („Die Nacht“ und „Schöne Nacht“). Abgerundet wurde der Einstand mit der eingedeutschten Version von „The Rose“ aus dem gleichnamigen Film mit Bette Midler.

Etwas weinseliger und dennoch stets beschaulich ging es mit Werken wie etwa „Aus der Traube“, „Die Rose von Burgund“ oder „Benia Calastoria“ weiter, bevor MGV-Pianist Thomas Habermaier zu einem Solo ansetzten durfte, um der Zuhörschaft seine ganz persönliche Interpretation der Titelmusik aus dem Piratenfilm „Fluch der Karibik“ zu präsentieren.

Von Kurz als „international agierende Virtuosen“ angekündigt, setzte des Wimsheimer Akkordeonorchester den Schlusspunkt der ersten Programmhälfte. Dabei waren es buchstäbliche vertonte Reiseimpressionen, welche die Besucher von Wimsheim imaginär auf den Balkan befördern sollten, wo sie neben einer Abendstimmung in den Bergen auch das Leben und Treiben in einer alten Handwerkergasse erwartete. Von dort aus ging es direkt weiter in die Klangwelten eines persischen Markts.

Im zweiten Abschnitt des Indian Summer-Konzerts sollte der MGV Unterstützung vom Männerchor-Zabergäu-Sängerbund bekommen. Da wurde schon mal rein musikalisch ein „Württemberger Wein“ aufgetragen und ein Türkisches Schenkenlied serviert. Weitere Filmmusik kam vom Akkordeonorchester, das unter anderem die Titelmelodie von „Rocky“ präsentierte.