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Von der Pieta soll eine Nachbildung angefertigt werden. 

„Herzenssache Lienzingen“:Aussichtsplattform, Skulptur und ein Ortsrundgang

Mühlacker-Lienzingen. Neun Interessierte haben sich am Mittwochabend getroffen, um sich in ihrem Arbeitskreis „Herzenssache Lienzingen“, der einst aus einem Zukunftsprojekt der Stadt Mühlacker entstanden ist, über die aktuellen Projekte zu unterhalten.

Zum einen ging es um eine App, die von den Stadtwerken Mühlacker initiiert wurde. Sie soll nun in einem Arbeitskreis mit weiteren Ehrenamtlichen besprochen werden. Hierbei könnte allerdings auch der Lienzinger Arbeitskreis „Herzenssache“ schon federführend voranschreiten und seine Wanderkarte sowie den Rundgang durch das Etterdorf digitalisiert beitragen.

Skulptur in der Kirche

Zum anderen stand die Nachbildung der „Pieta“ als Projekt des Historisch Archäologischen Vereins (HAV) Mühlacker (die PZ berichtete) auf dem Programm. Denn, wie Michael Schönleber vom HAV berichtete, soll die Skulptur am 10. November um 18 Uhr in der Lienzinger Frauenkirche aufgestellt werden.

Ein weiteres Thema war eine Art Aussichtsplattform im Eichelberger Weinberg in Lienzingen, für die derzeit noch der richtige Platz gesucht wird. Vier Alternativen wurden dazu bereits ins Auge gefasst und sollen noch detailliert im Arbeitskreis vorberaten werden.

Außerdem sollen vom Arbeitskreis demnächst die Tafeln des Historischen Ortsrundgangs Lienzingen überprüft und gegebenenfalls mit weiteren Tafeln ergänzt werden. Zudem will der Arbeitskreis nun alte Landwirtschaftsgeräte, wie unter anderem ein Zugtiergeschirr und einen alten Herd, aus einem privaten Haushalt in einer privaten Garage unterstellen. „Wegwerfen kann man das immer noch“, sagte Günter Bächle, der darauf hinwies, dass aus solchen alten Sammelsurien schon manches Museum entstanden sei.