nach oben
14.06.2018

Heylinschule in Königsbach-Stein beschäftigt Gemeinderat

Königsbach-Stein. Königsbach-Stein. Einstimmig vergeben hat der Gemeinderat im Königsbacher Bürgersaal die Landschaftsbauarbeiten für die Neuanlage von Urnen- und Einzelgräbern auf dem Friedhof Königsbach sowie die Herstellung von Rasengräbern auf dem Friedhof Stein an eine Firma in Wurmberg zum Angebotspreis von 75 681 Euro.

Ebenso einhellig beauftragte das Gremium eine Firma aus Reutlingen mit der Ausführung der Betonerhaltungsmaßnahme am Parkdeck in der Leopoldstraße zum Angebotspreis von 205 529 Euro. Die Arbeiten werden etwa zehn Wochen dauern, so Arie de Jongh vom Baumt der Gemeinde. Beginn ist im Juli. Zum Angebotspreis von 171 803 Euro wurde zudem die grabenlose Kanalsanierung an eine Firma aus Wurmberg vergeben.

Einen Förderbescheid über 55 000 Euro – bei förderfähigen Kosten von 78 000 Euro – hat die Gemeinde für das Vorhaben Erweiterung Flussgebietsuntersuchung Kämpfelbach im Bereich Königsbach erhalten, wie Bauamtsleiter Volker Völkle informierte. Mit diesen Untersuchungen werden die Grundlagen für die Hochwasserschutzmaßnahmen auf Königsbacher Markung getroffen. Einmal mehr wurden bei der Bürgerfragestunde die Bedenken von Eltern und Lehrern vorgetragen, die sich Sorgen um den Erhalt der Zweizügigkeit der Heynlinschule in Stein machen. Bürgermeister Heiko Genthner bat erneut um Geduld. Es sei ein offener Prozess, in dem es noch keine Festlegungen gebe. Gespräche mit den beteiligten Gemeinden seien im Gange. „Für mich ist die Qualität entscheidend, nicht das Tempo“, so Genthner. Mit dem Schulamt stehe man in Kontakt.

Am Ende der Sitzung meldete sich Gemeinderat Thomas Kaucher, Fraktionsvorsitzender der FWV, zu Wort. Er kündigte an, die FWV wolle bei der Sitzung am 3. Juli den Antrag einbringen, dass das Vorhaben „Laier“ nach jetziger Sachlage eingestellt werde. „Die zahlreichen Einwendungen der Bürger nehmen wir ernst. Die Kostensituation lässt sich nicht darstellen.“ Dabei gehe es auch um die Verfügbarkeit der Grundstücke. Zur „Problematik Heynlinschule“ wolle man, dass der Schulamtsleiter die Argumente im Gemeinderat vortrage, damit die Räte anhand dieser Ausführungen entscheiden können. Sascha Leonhard (FWV) ergänzte, die Heynlinschule weise in den vergangenen Jahren eine nahezu 100-prozentige Abgangsquote von Schülern mit Werkrealschul-Abschluss auf. Man könne Bildung nicht in einer Kosten-Nutzen-Rechnung darstellen.