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Martin Isola, Technischer Leiter des Bauunternehmens Morof, Christoph Bogatzki, Kirn Ingenieure Pforzheim, Andreas Herb, Bauamtsleiter Gemeinde Engelsbrand, Wolfgang Janarelli, Geschäftsführer des Erschließungsträgers KiB, Bürgermeister Thomas Keller sowie die Gemeinderäte Klaus Supper, Artur Beffert, Jonas Probst und Roland Bechtold gemacht haben den ersten Spatenstich gemacht.  Foto: Dast-Kunadt 

Hier entsteht Wohnraum: Startschuss für das Neubaugebiet Mühlweg in Engelsbrand

Engelsbrand. Ein gutes Stück Weg liegt bereits hinter allen Beteiligten, doch nun geht es zügig an die Umsetzung des neuen Wohnbaugebiets „Am Mühlweg“ in Engelsbrand. Am Mittwoch haben sich alle Beteiligten auf der grünen Wiese neben dem Engelsbrander Sportplatz getroffen, um gemeinsam den Spatenstich vorzunehmen.

„Wir müssen Bauland schaffen“, sagte Bürgermeister Thomas Keller. Im gesamten Enzkreis gebe es eine große Nachfrage. Auch die Gemeinde werde zunehmen aktiv von den Bürgern angesprochen. Das sei einerseits erfreulich, andererseits bedeute es jedoch auch eine Herausforderung für eine kleine Gemeinde. Denn es müsse ein Gleichgewicht zwischen Bauland und der vorhandenen Infrastruktur geschaffen werden.

„Hier entstehen nun in den kommenden Monaten 18 Grundstücke“, so Keller weiter. Die zu erschließende Gesamtfläche umfasst knapp 9000 Quadratmeter. Die einzelnen Bauplätze sind zwischen 237 und 784 Quadratmeter groß. 13 Bauplätze sind dabei als allgemeines Wohngebiet ausgewiesen, fünf Bauplätze als Mischgebiet. 15 Grundstücke befinden sich im Eigentum der Gemeinde. Ein Verkauf der gemeindeeigenen Bauplätze ist ab Frühjahr 2022 geplant.

Bereits im Jahr 1997 wurden die Grundstücke am Mühlweg im Flächennutzungsplan der Verwaltungsgemeinschaft Neuenbürg/Engelsbrand erstmals als Baufläche ausgewiesen. „Seither ist viel Zeit vergangen“, so Keller. Im September 2016 war der Erschließungsträger KIB (Kommunalentwicklung und integrierte Baulanderschließung GmbH) beauftragt worden.

„Das Projekt hat uns intensiv beschäftigt“, sagte auch KIB-Geschäftsführer Wolfgang Jannarelli. Schritt für Schritt habe man an einer Lösung gemeinsam mit den Eigentümern, dem Gemeinderat und der Verwaltung gearbeitet. Das habe schließlich zum Erfolg geführt.