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Lange Rampe zur Rathaustür: Rollstuhlfahrerin Sabine Meier kommt seit dem Umbau der Verwaltung vor zehn Jahren ohne Hürden ins Gebäude. Sie schildert Daniela Krause, im Amt für Personal und Bildung zuständig für Inklusion, was die Gemeinde beim Modellprojekt für Menschen mit Behinderung noch anpacken soll.  Foto: Meyer 

Hindernisse abbauen: Niefern-Öschelbronn startet Modellprojekt für Menschen mit Handicap

Niefern-Öschelbronn. Sabine Meier wohnt unweit des Nieferner Bahnhofs. Seit einem Verkehrsunfall vor 30 Jahren ist sie auf den Rollstuhl angewiesen. Mit dem Zug kann die ehemalige Formationstänzerin des 1. TC Ludwigsburg den Tanzclub allerdings nicht besuchen. Selbst mit Hilfe ihres Ehemanns René kommt sie nicht in den Regionalzug hinein. Die Stufen in der Wagentür sind zu hoch, lassen sich nicht überwinden. Doch mit dem aktuellen Umbau der Nieferner Haltestelle wird das anders. Ab September kann Sabine Meier auf dem höheren Bahnsteig ebenerdig in den Wagen rollen. Doch was ist mit anderen Hindernissen in der Gemeinde? Für Menschen mit Behinderung will die Kommune problematische Zugänge aus der Welt schaffen. Als Pilotgemeinde des Enzkreises startet das Rathaus das Modell „Gemeinden in Bewegung“. Für das Projekt sowie einen Inklusionsvermittler schießt das Sozialministerium zwei Jahre lang Geld zu. Der Mini-Jobber kostet die Gemeinde jährlich 7900 Euro.

Sabine Meier kennt einige Problemfälle in Niefern: „An der ganzen Hauptstraße gibt es nur einen Behindertenparkplatz, bei den Plätzen nahe der Hebelstraße ist er

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