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© Symbolbild dpa
09.06.2016

Hochwasser-Arbeiten: Feuerwehrmann erleidet Stromschlag

Bretten. Ein Feuerwehrmann hat am Mittwochabend um 20.40 Uhr schwere Verbrennungen dritten Grades durch einen Stromschlag erlitten. Zu dem Unfall war es gekommen, nachdem dieser einen von einer Schlammlawine gestoppten Güterzug bei Bretten-Ruit bestiegen hatte.

Nach den bisherigen polizeilichen Ermittlungen hatte der 35-Jährige zur fotografischen Dokumentation eines Erdrutsches auf die andere Gleisseite gelangen wollen. Nachdem er in Abstimmung mit dem Notfallmanagement der Bahn zunächst die Plattform eines Tankwaggons bestiegen hatte, erklomm er die an dem Waggon angebrachte Leiter und kam offenbar der 15.000 Volt führenden Oberleitung zu nahe. Bei strömendem Regen bildete sich plötzlich ein Lichtbogen, so dass der Mann mit schwersten Verbrennungen in den Schotterbereich zwischen die Gleise stürzte.

Nach seiner Versorgung durch Ersthelfer wurde der lebensgefährlich verletzte, aber ansprechbare 35-Jährige in die Brettener Rechbergklinik gebracht und von dort aus mit dem Rettungshubschrauber nach Ludwigshafen in die BG-Klinik verlegt.