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Durch den Einsatz der Feuerwehren kommen keine Kosten auf die Hochwassergeschädigten in Stein zu, weil der Gemeinderat den öffentlichen Notstand nach Unwetter und Starkregenereignis festgestellt hat.  Foto: Faulhaber, Archiv
Durch den Einsatz der Feuerwehren kommen keine Kosten auf die Hochwassergeschädigten in Stein zu, weil der Gemeinderat den öffentlichen Notstand nach Unwetter und Starkregenereignis festgestellt hat. Foto: Faulhaber, Archiv
28.07.2016

Hochwasseropfer entlastet: Königsbach-Steiner müssen für Feuerwehreinsatz nicht aufkommen

Königsbach-Stein. Einstimmig hat der Königsbach-Steiner Gemeinderat den öffentlichen Notstand für das Unwetter vom 7. Juni und das Starkregenereignis vom 25. Juni in Stein festgestellt.

„Das ist eine wichtige und auch notwendige Maßnahme“, unterstrich Hauptamtsleiter Stefan Keller. Wie mehrfach berichtet, waren 200 Helfer von Wehren aus der Gemeinde, dem Enzkreis, aus Bretten und von der Berufsfeuerwehr Pforzheim sowie das THW Niefern und Mühlacker im Einsatz, um den Betroffenen schnellstmöglich zu helfen. Etwa 250 Häuser waren von Wassermassen und Schlammgemisch in Mitleidenschaft gezogen (PZ berichtete).

Nachfolgend kam es am 25. Juni im selben Gebiet zu einem Starkregenereignis. Wieder mussten Keller ausgepumpt werden. Der Gemeinderat traf nun die genannte Entscheidung, gestützt auf Paragraf 34 des Feuerwehrgesetzes Baden-Württemberg: Liegt ein öffentlicher Notstand vor, so sind die Einsätze der Feuerwehr kostenfrei. Ebenso wurde beschlossen, die bislang eingegangenen Spendengelder gleichmäßig auf alle Geschädigten zu verteilen, die einen Antrag auf Soforthilfe gestellt haben.

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