nach oben
Viel Geld will die Gemeinde Keltern in den kommenden Jahren in den Hochwasserschutz investieren. Hier ein Bild vom Hochwasser am Arnbach in Ellmendingen aus dem Jahr 2013. Foto: Privat
Viel Geld will die Gemeinde Keltern in den kommenden Jahren in den Hochwasserschutz investieren. Hier ein Bild vom Hochwasser am Arnbach in Ellmendingen aus dem Jahr 2013. Foto: Privat
07.02.2018

Hochwasserschutz wird teuer: Gemeinde Keltern muss 2018 enorme Ausgaben schultern

Keltern. Einstimmig hat der erste doppische Etat den Kelterner Gemeinderat passiert. Vorangegangen waren intensive Diskussionen über Investitionsschwerpunkte und die Haushaltsreden der vier Fraktionen. Lob gab es von allen Seiten an die Kämmerei für die ausgezeichnete Arbeit bei der Umstellung von einem kameralen auf einen doppischen Haushalt. Auch dem Budget für den Wirtschaftsplan des Eigenbetriebs Wasserversorgung wurde zugestimmt.

Obwohl die Gemeinde über einen Finanzmittelbestand in Höhe von 24,7 Millionen Euro verfügt, darf man diese Rücklage nicht mit einem satten Finanzpolster verwechseln. Tatsächlich muss die Kommune in den kommenden Jahren enorme Ausgaben schultern. Allein das Projekt Feuerwehrhaus wird mit weit über sechs Millionen Euro zu Buche schlagen. Millionenschwer werden auch die Aufwendungen für den Hochwasserschutz ausfallen. Doch das ist längst nicht alles. In der mittelfristigen Finanzplanung müssen viele weitere Aufgaben erledigt werden: Ob Investitionen in Kindergärten, oder teure Sanierungsmaßnahmen bei der Speiterlinghalle und der Kelter in Dietlingen oder die Winzerhalle in Ellmendingen, sofern der Ankauf tatsächlich gelingt: Die Gemeinde hat zwar viel Geld, aber auch zahlreiche Großbaustellen. Tatsächlich sind so viele Dinge anzupacken, dass man schon von einem Investitionsstau sprechen könnte. Nicht zuletzt steht der Gemeinde eine Herkulesaufgabe noch bevor: neue Wohn- und Gewerbegebiete unter Dach und Fach zu bekommen und den Wohlfühlcharakter in der Weinbaugemeinde beizubehalten.

Mehr lesen Sie am Donnerstag in der „Pforzheimer Zeitung“ oder im E-Paper auf PZ-news oder über die Apps auf iPhone/iPad und Android-Smartphones/Tablet-PCs.