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Trotz kühleren Temperaturen als erwartet, wurde im Höfener Freibad zu Musik vieler verschiedener Bands kräftig gerockt.  Foto: Meister 
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Der Freibadförderverein Höfen kann sich über einen Scheck im Wert von 1132 Euro von den „Likör-Damen“ freuen.  Foto: Meister 
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Trotz kühlen Temperaturen hatten einige Hartgesottene im Wasserbecken ihren Spaß.  Foto: Meister 

Höfener Freibad-Rock: Heiße Klänge bei kühlen Temperaturen

Höfen. Während die Kinder sich im Wasser austobten, bevorzugten etliche Erwachsene einen kräftigen Schluck heißen Glühwein oder holten vorsichtshalber eine Decke aus dem Auto. Bei Temperaturen von nur knapp über der einstelligen Gradmarke, gestaltete sich der Höfener Freibad-Rock anders als erwartet.

„Natürlich hätten wir uns noch einige Grad mehr gewünscht“, so der Vorsitzende des Freibadfördervereins, Wolfgang Stier. Ob den Umständen zeigten sich die Verantwortlichen mit den rund 100 Besuchern dennoch zufrieden. Zumal die Bands den Besuchern mit harten Rockklängen einheizten und diese bis in die späten Abendstunden blieben.

Den Anfang machten die Schülerbands „Black Thunder“ und „Renegades“ ehe „Blockbuster“ bis in die Nachtstunden für beste Stimmung sorgte. „Bei dieser Musik ist die Kälte schnell vergessen“, schmunzelte Stier. Kurzerhand enterten einige Mutige sogar das Tanzparkett und nutzen die Rhythmen zum schwungvollen Tanz.

Gute Besucherzahlen

Mächtig zu tun hatte Heiderose Gerstner. Sie war für die Ausgabe der Getränke- und Essensmarken zuständig. Vor allem die selbstgemachten Burger und Maultaschen mit Kartoffelsalat kamen bei den Besuchern an. „Die Leute wollen sich den Magen wärmen“, sagt sie schmunzelnd. Einen kleinen Rückblick auf die Freibadsaison gab Oliver Beck, Leiter des Höfener Freibades. Mit derzeit 29.285 Badegästen wird die Marke von 30.000 in diesem Jahr voraussichtlich nicht mehr geknackt. „Wir können uns über die Anzahl der Badegäste in diesem Jahr nicht beschweren“, resümierte Beck. Laut dem Freibadleiter war das Ziel, die Marke von 25.000 Gästen zu übertreffen. Beck charakterisierte die Saison mit vielen Höhen und Tiefen. Insbesondere im Mai kamen aufgrund der Witterungsbedingungen kaum Besucher. „Insgesamt sind wir zufrieden, da wir nicht jedes Jahr einen neuen Besucherrekord erreichen können und die Kapazitäten begrenzt sind“, so der Leiter.

Für den Freibadförderverein standen unzählige Arbeitsstunden auf dem Programm. Insbesondere im Kinderspielbereich wurde Hand angelegt. Mit großer Freude überreichten die „Likör-Damen“ dem Freibadförderverein eine Spende von 1132 Euro. Eifrig hatten Tina Kränzle, Jennifer Wiech, Kathrin Großmann, Cindy Schroth, Nadin Baur und Bianca Großmann beim diesjährigen Kurparkfest Waffeln und selbstgemachte Liköre verkauft. „Uns ist es wichtig, mit solchen Aktionen den Förderverein zu unterstützen und den Schwimmbadbetrieb am Leben zu halten“, sagte Kränzle. Bereits im vergangenen Jahr hatte die Initiative 777 Euro erwirtschaftet. Selbstverständlich wollen die Damen im kommenden Jahr weitermachen.