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In schlechtem Zustand: die Landesstraße 611 zwischen Königsbach und Stein. Deswegen hatte sich der verkehrspolitische Sprecher der FDP, Jochen Haußmann (Mitte), auf Anfrage von Elke und Odin Bohnenberger an den Minister gewandt. Foto: Roller
In schlechtem Zustand: die Landesstraße 611 zwischen Königsbach und Stein. Deswegen hatte sich der verkehrspolitische Sprecher der FDP, Jochen Haußmann (Mitte), auf Anfrage von Elke und Odin Bohnenberger an den Minister gewandt. Foto: Roller
26.02.2016

Holperstrecken bleiben: Autofahrer im Raum Königsbach/Eisingen müssen sich gedulden

Am schlechten Zustand der beiden Landesstraßen zwischen Stein und Eisingen sowie zwischen Stein und Königsbach ändert sich nach dem Willen der Landesregierung wohl so schnell nichts.

Das geht aus einer Antwort hervor, die die FDP Königsbach-Stein-Neulingen vom baden-württembergischen Verkehrsministerium auf Anfrage erhalten hat. Dass man auf beiden Landesstraßen derzeit ganz schön durchgeschüttelt wird, stört die FDP: „Viele Bürger kamen auf uns zu und haben hauptsächlich gefragt, warum die Gemeinde daran nichts ändert“, erzählt der stellvertretende Ortsvorsitzende Odin Bohnenberger. Dabei sind der Gemeinde in dieser Sache die Hände gebunden, denn für Landesstraßen ist das Verkehrsministerium des Bundeslandes zuständig. Deshalb hat sich die Partei an Jochen Haußmann (Wahlkreis Schorndorf) gewandt, der stellvertretender Vorsitzender der FDP/DVP-Landtagsfraktion und deren Sprecher für Verkehr und Infrastruktur ist.

Er hatte im Dezember eine entsprechende Anfrage an Verkehrsminister Winfried Hermann (Grüne) gestellt. Darin wollte man vom Landesminister wissen, in welchem Zeithorizont eine grundlegende Verbesserung des Straßenzustands angestrebt werde. Kritisiert wird, dass sowohl bei der L 621 zwischen Stein und Eisingen als auch bei der L 611 zwischen Stein und Königsbach Risse und Schlaglöcher vor geraumer Zeit nur mit Teer und gestreutem Splitt ausgebessert worden waren. Der Minister konnte aber keine Hoffnungen machen, da sich die Straßen in der Prioritätenliste für eine Sanierung weit hinten befinden. Mehr lesen Sie am Samstag in der „Pforzheimer Zeitung“ oder im E-Paper auf PZ-news oder über die Apps auf iPhone/iPad und Android-Smartphones/Tablet-PCs.