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Bei der Einweihung: Die Kinder und (hinten von links) Anna Wallesch, Silke Elsäßer, Bürgermeister Michael Schmidt, die Gemeinderäte Martin Schickle und Reiner Roth, Hauptamtsleiterin Silvia Günter-Roth, Gemeinderätin Elvira Knothe, Ortsbaumeister Ralf Kilgus und Deborah Dittus. Dietrich

Hort feierlich eingeweiht

In einem hellen und geräumigen Zimmer wurde am Mittwochnachmittag der Hort an der Astrid-Lindgren-Schule Nußbaum feierlich eingeweiht. Der Betrieb ist bereits am 1. Februar dieses Jahrs aufgenommen worden, nachdem über zehn Jahre der Hort im Keller des angrenzenden Gemeindekindergartens Sonnenblume untergebracht war.

Mit dem schwungvollen Lied „Wir sind heute im Hort und nicht anderswo… Hallo, hallo, hallo, wir sind im Hort und das macht uns froh…“, begrüßten die Hortkinder der vier Grundschulklassen mit Deborah Dittus und Claudia Löschinger, Erzieherinnen des Gemeindekindergartens, ihre Gäste.

Neulingens Bürgermeister Michael Schmidt freute sich dabei über den guten Besuch von Gemeinderatsmitgliedern, Eltern, Elternvertretern, Erzieherinnen auch aus Bauschlott und Göbrichen, und Amtsleitern.

Der Rathauschef erinnerte daran, dass es bereits schon vor vier Jahren im Gespräch war, einen neuen Hort einzurichten und vom Kindergartengebäude zu trennen, da dort der Fokus bei den Kindern liege und die Grundschüler einen Hort für sich haben sollten. Hierzu wurde der einstige Werkraum der Schule, der zuletzt als wenig genutzter dunkler Raum für die Schul-Bibliothek und zu Besprechungen des Fördervereins und des Elternbeirates diente, renoviert. „50 000 Euro“ wurden für die Herrichtung des Raumes, der Einbauküche und Beschaffung des Mobiliars investiert“, teilte der Schultes mit.

Bei der Betreuung wird Deborah Dittus von Claudia Löschinger und Kindergartenleiterin Anna Wallesch unterstützt. Dittus führte aus, dass durch die Schulranzen-Regale endlich Ordnung und Klarheit für jeden herrscht, wie die persönlichen Dinge ihren Platz haben. Neben den Hausaufgaben und dem freien Spielen, verbleibt noch Zeit zu verschiedener Kreativität wie Basteln, Malen und Zeichnen. Vorteilhaft sei die Lage des Raumes, da sich der Schulhof angrenzt und zu ihm durch die großen Fenster Sichtweite herrscht. Denn der Bewegungsdrang bei Kindern sei groß.

Die Hortkinder können teilweise mitentscheiden, was es zum Mittagessen gibt.