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© Pixabay C00
11.01.2017

Hose zum Trocknen auf den Ofen gelegt – Mann erleidet Rauchvergiftung

Neuenbürg. Weil er seine Hose auf einem Ölofen in seiner Wohnung trocknen wollte, erlitt ein 74-Jähriger Rentner aus Neuenbürg am Dienstagabend um 21:30 Uhr eine Rauchgasvergiftung.

Der Mann hatte das Kleidungsstück auf den Ölofen im Wohnzimmer seiner Erdgeschosswohnung in der Ilgenstraße gelegt und war danach auf der Couch eingeschlafen. Als er durch einen Rauchmelder wach wurde, brannte die Hose bereits. Dem 74-jährigen gelang es, das Feuer mit einem Teppich zu löschen, bevor es auf das Mobiliar übergreifen konnte. Anschließend konnte er noch selbst die Feuerwehr alarmieren.

Durch das Einatmen von Rauchgas und einen Sturz war er inzwischen aber gesundheitlich so beeinträchtigt, dass er das zweistöckige Haus nicht mehr selbständig verlassen konnte. Er wurde durch eine Polizeistreife aus dem Gebäude geholt. Der 74-jährige, der allein im Haus wohnt, musste wegen einer Rauchgasvergiftung stationär in einem Krankenhaus aufgenommen werden. Lebensgefahr besteht nicht. Es entstand nur geringer Sachschaden. Die Feuerwehr Neuenbürg musste nur noch Lüftungsmaßnahmen durchführen. Sie war mit vier Fahrzeugen und 20 Mann, das DRK mit fünf Ersthelfern und einem Rettungswagen am Einsatzort.