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Das Wrack des bei Engelsbrand abgestürzten Hubschraubers wurde aus dem Wald geborgen. Für die drei verletzten Insassen besteht keine Lebensgefahr mehr. Der Schaden dürfte bei 1,5 bis 2 Millionen Euro liegen. © Seibel
11.05.2011

Hubschrauber-Bergung: Zwei Millionen Euro Schaden

ENGELSBRAND. Der Polizei-Suchhubschrauber, der am Dienstagabend um 21.35 Uhr im Engelsbrander Wald nahe des Büchenbronner Aussichtsturms abgestürzt ist, wurde am Mittwochmorgen zerteilt, geborgen und auf zwei Abschleppwagen abtransportiert. Die gesamte Aktion dauerte rund anderthalb Stunden. Laut Polizeisprecher Frank Otruba liegt der Schaden bei 1,5 bis zwei Millionen Euro.

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Der Pilot (35) und der Co-Pilot (44), die beide im Wrack eingeklemmt wurden und von der Feuerwehr befreit werden mussten, sowie die Polizistin (25), die die Wärmebildkamera bediente und aus dem Hubschrauber geschleudert wurde, wurden beim Absturz zum Teil lebensgefährlich verletzt. Ihr Zustand sei aber nach den Notoperationen stabil, so Otruba: "Die Kollegen sind außer Lebensgefahr."

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Über die Unfallursache gibt es bisher nur Spekulationen. Zeugen sprechen von Motorenaussetzern. Das Bild der Unfallstelle lässt vermuten, dass der Hubschrauber mit dem Heck einen Baumwipfel gestreift hat und anschließend abgestürzt ist. Zur Klärung der Ursache ist die Bundesstelle für Flugunfalluntersuchungen eingeschaltet. Feuerwehr und Polizei sichern die Absturzstelle.

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Die im Engelsbrander Pflegeheim vermisste 77-Jährige, zu deren Suche der Hubschrauber eingesetzt war, wurde gegen Mitternacht orientierungslos nahe der Unfallstelle im Wald von einem Polizeihundeführer gefunden.

Bildergalerie: Hubschrauber-Absturz in Engelsbrand fordert drei Schwerverletzte

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