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In einem Probelauf will die Kelterner Verwaltung gezielt gegen Hundekot auf öffentlichen Gehwegen und Grünanlagen vorgehen. In den nächsten Monaten sollen versuchsweise Kot-Beutel-Stationen aufgestellt werden.
Hunde-Kot sorgt für Ärger in Keltern © dpa
28.04.2011

Hunde-Kot sorgt für Ärger in Keltern

KELTERN. In einem Probelauf will die Kelterner Verwaltung gezielt gegen Hundekot auf öffentlichen Gehwegen und Grünanlagen vorgehen. In den nächsten Monaten sollen versuchsweise Kot-Beutel-Stationen aufgestellt werden. In anderen Kommunen haben sich die Installationen, an denen man für den geliebten Vierbeiner einen Kot-Beutel ziehen und die Mülltüte dann in einem Abfallbehälter entsorgen kann, schon bewährt.

Nun reift auch in der Gemeinde Keltern die Idee, gezielt gegen die unerwünschten Hinterlassenschaften vorzugehen. Erst jüngst hatte sich in der Gemeinde der Obst- und Weinbauverein Niebelsbach bitterlich über Hundekot beschwert. Der Vereinsvorsitzende Manfred Seemann zeigte sich verärgert darüber, dass manch rücksichtsloser Zeitgenosse seinem Hund gar den Zutritt auf fremde Privatgrundstücke erlaube. Die Klagen über Verunreinigungen nähmen zu, wie Seemann berichtete. Kelterns stellvertretende Hauptamtsleiterin Claudia Honnen kennt das Problem. Hunde-Kot sorge in der Bevölkerung für Ärger und sei deshalb auch immer mal wieder ein Thema für die Verwaltung. Bürgermeister Ulrich Pfeifer sei dabei, ein Konzept zu entwickeln. Hierzu zähle, zunächst einmal in einem Probelauf Boxen mit Hunde-Kot-Utensilien aufzustellen. mar