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Beim 50. Ellmendinger Weinfest zeigten sich Musikvereinsvorstand Marco Kronenwett (3.v.l.) Altbürgermeister Wolfgang Gehring (5. v.l.) und Bürgermeister Steffen Bochinger (Mitte) als Rosenkavaliere und huldigten damit den über 30 Weinhoheiten. © Ossmann
11.09.2016

Hunderte feiern beim 50. Weinfest in Ellmendingen

Kelter-Ellmendingen. Zu einem beeindruckenden Großereignis wurde übers Wochenende das 50. Ellmendinger Weinfest.

Drei Tage stand der Weinort vor den Toren der Goldstadt ganz im Zeichen des heimischen Rebensafts, von Lebensfreude und Geselligkeit. So waren nicht nur wegen des herrlichen Festwetters alle gut gelaunt, auch Weingott Bacchus und vor allen Dingen die Verantwortlichen des Musikvereins Ellmendingen hatten ihren Beitrag dazu geleistet, dass das goldene Weinfest als einmaliges Erlebnis in die Geschichte der Gemeinde eingehen wird.

Bildergalerie: 50. Keltern-Ellmendinger Weinfest

Dies lag auch am Engagement der ehemaligen Weinkönigin Vanessa Kreiner (2012). Ihr war es gelungen fast alle Weinköniginnen und Weinknechte der vergangenen viereinhalb Jahrzehnte einzuladen und auf der Bühne begrüßen zu dürfen. Dabei schien die Winzerhalle angesichts der über 600 Besucher fast aus allen Nähten zu platzen. Eng wurde es auch auf der Bühne mit der Aufmarsch von über 35 Weinköniginnen und zehn Weinknechten. So bot sich den Besuchern ein beeindruckendes Bild von gelebter Tradition Kelterns Bürgermeister Steffen Bochinger zollte dabei allen Verantwortlichen großen Respekt für das jahrzehntelange Engagement und lud Altbürgermeister Wolfgang Gehring, der 1972 die erste Weinkönigin „Elke I.“ proklamiert hatte dazu ein den Weinhoheiten mit einer Rose zu huldigen.

Mit Volksmusik und Alpenrock hatte der Musikverein Ellmendingen zusammen mit den Musikerfreunden aus Langensteinbach den Weg stimmungsmäßig für den Einzug der Weinhoheiten geebnet. Erstmals moderiert von Frank Fieß aus Niebelsbach, der sich als Sänger ebenso auszeichnete, wie Nicole Becker, Gisbert Seewald, Stephan Schick, Elke Mayer und Bruno Sautner, wurde so schon der Freitagabend zu etwas Besonderem. Höhepunkt des dreitägigen Weinfestes, bei dem sich Ellmendingen mit Besuchern aus dem etwa 500 Kilometer entfernt liegenden belgischen Gent, wie dem ebenso weit entfernt liegenden Strassen in Osttirol als „Nabel“ der Welt fühlen konnte, war natürlich die Inthronisation der neuen Kelterner Weinkönigin. Seit Freitagabend 22 Uhr ist dies „Denise I.“.

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