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21.10.2016

Hundesteuersatzung überarbeitet und neu gefasst

Eisingen. Das bisherige Landesjagdgesetz wurde im April 2015 durch das „Wildtiermanagementgesetz“ abgelöst.

Darin ist jetzt verpflichtend geregelt, dass zur „Verhinderung vermeidbarer Schmerzen und Leiden der Wildtiere“ bei der Jagd geeignete Jagdhunde mit entsprechender Jagdhundeprüfung vom Jagdpächter mitzuführen sind.

In der gemeindlichen Satzung über die Erhebung der Hundesteuer ist geregelt, dass die Hundehaltung steuerpflichtig ist. In Eisingen beträgt die Hundesteuer derzeit 75 Euro jährlich, für Kampfhunde beträgt sie 1480 Euro. Die Hundesteuer verfolgt einen Lenkungszweck zur Eindämmung der Hundehaltung und der damit verbundenen Belästigungen und Gefahren für die Allgemeinheit.

Beispielsweise bei Rettungshunden, bei Schutzhunden oder bei einer gesetzlichen Verpflichtung, wie jetzt beim zertifizierten Jagdhund, kann unter bestimmten Bedingungen eine Steuerbefreiung beantragt werden. Der Gemeinderat billigte die Einarbeitung der neuen Rechtslage in den Satzungstext und beschloss eine Neufassung der Hundesteuersatzung. Die Steuerhöhe wurde nicht geändert.