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Bombastisch: Die Knallerfrauen bei der Hurrassel-Prunksitzung in Wimsheim zeigen, was sie drauf haben. Fotos: Fux

Hurrassel lässt es bei Prunksitzung in Wimsheim ordentlich krachen

Wimsheim. Um den Narrensamen braucht sich der Wimsheimer Carnevalsverein (WCV) Hurrassel keine Sorgen machen, denn bei der rund vierstündigen Prunksitzung am Samstag in der Hagenschießhalle standen viele Nachwuchskünstler auf der Bühne und bereicherten das farbenfrohe Programm.

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Wimsheimer Prunksitzung 2019

Aber ohne die alten Hasen, die Chaoten, geht nichts, die in diesem Jahr das närrische 22-jährige Jubiläum feiern und nun auf dem aktuellen Faschingsorden verewigt sind. Seit Jahren sorgen sie in unterschiedlicher Besetzung für Unterhaltung. Nun gab die Truppe nach einem fulminanten Thekengespräch Einblicke in ihre witzig-chaotische Probearbeit, frotzelten über den Wohnort des Wimsheimer Bürgermeisters Mario Weisbrich, der in Wurmberg lebt, und präsentierten den Tanz, mit dem die Jungs vor 22 Jahren ihre närrische Karriere starteten.

Zum Knaller wurden die Knallerfrauen, die das erste Mal auf der Hurrassel-Bühne standen und tänzerisch und optisch die 1950er- Jahre hochleben ließen. Trotz eines abendfüllenden Programms konnte Präsident Andreas Hummel den Zuschauern in der ausverkauften Halle die Zugabe nicht verwehren. Die Zäpflestrolle brachten mit einem Hästanz mystische Stimmung in die Halle. Für Verzückung sorgten auch die Kleinsten, die Bambini mit einem Körperteil-Blues. Die Gruppe „Bibi und Tina“, Jungs und Mädchen, die tänzerisch perfekt rivalisierten, standen ebenso das erste Mal auf der Bühne. Die Kleine Garde verzauberte mit einem faszinierenden Tanz. Hahn im Korb und Aushängeschild ist der einzige Junge (Jona Gerlich). Die Junioren- und Präsidentengarde feierte erstmals mit einem gemeinsamen Auftritt Premiere. Die Präsidentengarde legte zu viert mit einem Showtanz nach. Als kleiner Wirbelwind entpuppte sich das Tanzmariechen Annabelle Wagner. Aber auch das Wort, die Bütt, kommt nicht zu kurz. Ein Meister darin ist Steffen Maurer aus Tiefenbronn, der als Orakel „Oschama“ manchen Wimsheimer durch den Kakao zog.

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