nach oben
Auf den schnellen Ausbau des Glasfasernetzes setzt der Kreis Calw. Rund 40 Kilometer lange Strecken sollen nun neu angelegt werden. Foto: dpa-Archiv
Auf den schnellen Ausbau des Glasfasernetzes setzt der Kreis Calw. Rund 40 Kilometer lange Strecken sollen nun neu angelegt werden. Foto: dpa-Archiv
11.02.2019

Im Eiltempo zur Datenautobahn: Kreis Calw investiert zwei Millionen Euro für schnelles Internet

Nordschwarzwald. Mit Siebenmeilenstiefeln baut der Landkreis Calw Leitungen für schnelle Internetanschlüsse. Rund zwei Millionen Euro nimmt der Eigenbetrieb Breitbandausbau in die Hand, um landkreisweit rund 40 Kilometer lange Glasfaserstrecken anzulegen.

Mit diesen Lichtwellenleitern sind schnelle Datenübertragungen möglich – beim Herunter- und Hochladen von Dateien. Am Montag stellte der Eigenbetrieb den Kreisräten im Verwaltungs- und Wirtschaftsausschuss die Pläne für den weiteren Bau des Rückgrats der Glasfaserverbindungen zu den Übergabepunkten in den Kommunen vor.

Warum drängt die Zeit für den Ausbau?

Das Landratsamt will das sogenannte Backbone-Netz so schnell wie möglich verwirklichen. Zum einen seien die Baukapazitäten auf dem Markt begrenzt, so der Eigenbetrieb in einer Vorlage für die Kreisräte. Warte man zu lange, würden die Baupreise kräftig steigen. Außerdem hofft der Kreis auf Zuschüsse aus den Fördertöpfen des Landes.

Wo wird jetzt gebaut?

Ein erheblicher Teil der Hauptadern wurde bereits verwirklicht, nun sind weitere 17 Strecken an der Reihe. So zum Beispiel von Langenbrand nach Schömberg, von Schömberg-Bieselsberg nach Unterreichenbach, von Bad Herrenalb-Neusatz zum Dobler Anschluss der Sparkassen-IT, von Bad Wildbad nach Dobel West, von Unterreichenbach zum Ortsteil Denjächt sowie weiter nach Bad Liebenzell Monbachtal.

Mehr lesen Sie am Dienstag, 12. Februar, in der „Pforzheimer Zeitung“ oder im E-Paper auf PZ-news oder über die Apps auf iPhone/iPad und Android-Smartphones/Tablet-PCs.