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Nach dem Motto „Kieselbronn – immer auf der Höhe“ ist der Wasserturm das Wahrzeichen der Gemeinde. Seine Fassade wird ausgebessert und das Trinkwasser wird künftig digital beim Verbraucher erfasst. Foto: Manfred Schott
Nach dem Motto „Kieselbronn – immer auf der Höhe“ ist der Wasserturm das Wahrzeichen der Gemeinde. Seine Fassade wird ausgebessert und das Trinkwasser wird künftig digital beim Verbraucher erfasst. Foto: Manfred Schott
25.02.2016

Im Gemeindehaushalt ist Geld für Kieselbronner Wasserturm eingeplant

Der Gemeinderat Kieselbronn hat sich mit dem Haushaltsplanentwurf 2016 befasst. Das von Kämmerer Wolfgang Krun umfassend erläuterte Zahlenwerk wurde fast unverändert akzeptiert und wird in der März-Sitzung als Satzung verabschiedet. Im Ergebnishaushalt stehen Aufwendungen in Höhe von 6,4 Millionen Euro und Einnahmen von über 5,9 Millionen Euro. Durch Mehrausgaben für Sanierungsmaßnahmen und Kanaluntersuchungen entsteht ein Minus von 450.000 Euro.

In Baumaßnahmen werden rund 1,2 Millionen Euro investiert, darunter in den Umbau Altbau-Schafhaus, Multifunktionsgebäude Reible sowie Straßen- und Kanalbau im Sanierungsgebiet. 334.000 Euro fließen in den Grunderwerb. Bürgermeister Heiko Faber sagte zur Entwicklung der Finanzen, dass sich auf der Ertragsseite eine deutliche Verbesserung gegenüber dem Vorjahr abzeichnet. Für die Abdeckung des vorgenannten Fehlbetrages ist eine Rücklagenentnahme geplant. Sollte sich die positive Entwicklung fortsetzen, so Faber, könnte dies beim Rechnungsabschluss am Jahresende zu einer spürbaren Reduzierung des genannten Minusbetrages führen. Zu Beginn der Sitzung trug Rektorin Carolin Krauth die Gedanken der Grundschule zur EDV-Ausstattung vor. Dort soll bis zum Schuljahresbeginn ein Raum mit dem notwendigen Equipment für den Internetzugang als EDV-Unterrichtsraum ausgestattet werden. Über die Art des Internetzugangs (Kabel oder WLAN) in anderen Schulräumen sowie über die Art der Hardware (Laptop oder Tablet) besteht noch Beratungs- und Entscheidungsbedarf im Gremium.

Feuerwehr spricht vor

Feuerwehrkommandant Matthias Poppe und sein Stellvertreter Felix Reimer trugen ihre Beschaffungsvorstellungen für dieses Jahr vor, darunter auch eine Wärmebildkamera (8000 Euro) und ein aufblasbares Hebekissen (4000), um Lasten besser heben zu können. Der Rat war der Ansicht, dass diese beiden Investitionen aus den bisherigen Wenigerausgaben geschultert oder die Anschaffung gestreckt werden soll. Er will es bei der beim bisherigen Feuerwehrbudget von 43.000 Euro belassen.

Der Gemeinderat stellte für die in nächster Zeit anstehende Digitalisierung des Funknetzes eine Sonderzuwendung in Aussicht. Laut Boppe hat die Feuerwehr durch ihre „Löschkübelaktion“ Mitglieder gewinnen können und hat derzeit 39 Aktive. Beim Wasserwerk soll die Fassade des Wasserturms, das Wahrzeichen Kieselbronns, ausgebessert werden. Als wichtige Investition sieht Bauamtsleiterin Nadine Walz die Umstellung der Wasserzähler bei den Verbrauchern. Aus Gründen der Hygiene, der viel längeren Nutzungsdauer der Zähler und der wirtschaftlicheren Verbrauchsabrechnung sollen digitale Wasseruhren eingeführt werden. Sie messen per Ultraschall und der Verbrauch kann praktisch von der Straße aus für die Abrechnung durch Funkübertragung abgelesen werden. Hierfür sind im Vermögensplan des Wasserwerkes 100.000 Euro vorgesehen, die längerfristig amortisieren werden.