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Eine Augenweide: Beim Kostümreiten werfen sich am Sonntagmittag Ross und Reiter in Schale. Es ist der optische Höhepunkt der Steiner Reitertage.  Foto: Roller 

Im Kostüm aufs Pferd: Rund 100 Teilnehmer treten bei Reitertagen in Stein an

Königsbach-Stein. Zuerst springt der Reiter mit seinem Pferd über fünf Hindernisse. Dann übernimmt der Läufer, absolviert ebenfalls einen Hindernisparcours, dribbelt mit dem Fußball im Slalom und wirft ihn in einen Basketballkorb. 14 Zweier-Teams gehen am frühen Samstagabend beim Jump and Run auf dem Reitplatz neben der Steiner Wiesenmühle an den Start. Am Wochenende ist es nur einer von 13 Wettbewerben bei den breitensportlichen Reitertagen des Reit- und Rittervereins Gengenbachtal. Aber es ist mit Sicherheit der Wettbewerb, bei dem am lautesten angefeuert und gejubelt wird.

Mit 54 Sekunden sind am Ende gleich zwei Teams am schnellsten, beide vom gastgebenden Verein: nicht nur André Lucht und Patrick Scheydt, sondern auch Lea Farny und Janis Fränkle. Letztere haben voriges Jahr schon gewonnen. Seit einigen Jahren hat der Reit- und Ritterverein Gengenbachtal das Jump and Run im Angebot.

"Das erfreut sich großer Beliebtheit, weil es da nicht nur um den Sport geht, sondern auch um den Spaß", sagt Anja Lucht. Sie hat das Turnier federführend organisiert und in der Meldestelle den Überblick über alle Prüfungen.

95 Reiter und 67 Pferde nehmen dieses Mal teil. Insgesamt gibt es rund 185 Starts – und damit ein paar weniger als in den Vorjahren. Ein Rückgang, den Lucht auch auf die Coronakrise zurückführt. "Wir sind trotzdem hochzufrieden mit unseren Starterfeldern", sagt die Organisatorin und verweist auf die vielen Siege, die die eigene Jugend des Vereins eingeritten hat.

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