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Andreas Greiner von Ökonsult informiert zahlreiche Interessierte über nachhaltige Ernährung. Foto: Moritz
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„Bio kann jeder“ – ist sich die Musterregion Enzkreis sicher. Deshalb sollen in Zukunft auch Kindergärten und Schulen mehr ökologisch hergestellte Produkte servieren können. Foto: dpa

Im Rahmen des Projekts Bio-Musterregion: Enzkreis informiert Fachkräfte

Enzkreis. Bereits im Februar 2018 wurde der Enzkreis als eine von wenigen Regionen vom Ministerium für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz zur Bio-Musterregion ernannt – jetzt will das Landratsamt anhand von Infoveranstaltungen weiter über das Thema informieren.

„Mehr Betriebe auf ökologische Landwirtschaft umzustellen, ist eines der Ziele, die wir mit dem Projekt Bio-Musterregion im Enzkreis verfolgen“, sagt Hilde Neidhardt, zuständige Dezernentin im Landratsamt Enzkreis. Um etwa mögliche Bedenken der Landwirte aus dem Weg zu räumen und diese bei der Umstellung zu unterstützen, veranstaltete der Kreis kürzlich einen Infoabend. „Erfreulicherweise haben elf Betriebe dieses Angebot genutzt“, erklärt Marion Mack, Regionalmanagerin der Bio-Musterregion Enzkreis. Thematisiert wurden dabei sowohl die rechtlichen Anforderungen und der Kontrollablauf bei den Bio-Verbänden als auch die Vermarktungsmöglichkeiten.

Speiseplan, Einkauf und mehr

Um parallel dazu auch die Vermarktung ökologisch hergestellter landwirtschaftlicher Produkte anzukurbeln und die Verbraucher dafür zu sensibilisieren, fand am Mittwoch auf dem Bio-Hof Reiser in Straubenhardt eine Infoveranstaltung unter dem Label „Bio kann jeder“ statt. Zahlreiche pädagogische und hauswirtschaftliche Fachkräfte aus Kindergärten oder auch Schulen, Verwaltungsvertreter aus dem Enzkreis und weitere interessierte Personen wurden dabei über die nachhaltige Ernährung in verschiedenen Einrichtungen informiert. Das Hauptaugenmerkmal lag dabei darauf, wie es gelingt, mehr Bio-Produkte auf den Teller in Kitas und Schulen zu bringen. Auch die Speiseplanung, der Einkauf und anfallende Kosten wurden im Rahmen der Expertenvorträge angesprochen. Unterstützt wurde Marion Mack dabei nicht nur vom Bio-Familienbetrieb Reiser, sondern auch von Andreas Greiner von der Firma Ökonsult, einem Regionalpartner des Enzkreises. Bei einer Führung über den Hof konnten die Teilnehmenden zudem Wissenswertes über den Pflanzenbau und die Tierhaltung auf einem Bioland-Betrieb erfahren.

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