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Klimaschutz ist mehr als nur erneuerbare Energie: Das Landratsamt Enzkreis tut bereits eine Menge. Es informiert(links Jana Edlinger von der Stabsstellle Klimaschutz in der aktuellen Klimawandel-Ausstellung), berät Bürger und Kommunen (in der Mitte Alexander Greschik vom ebz) – oder nutzt Elektrofahrzeuge (rechts Landrat Karl Röckinger bei einer Präsentation 2014). Fotos: Ketterl/Ketterl und Seibel, Archiv
Klimaschutz ist mehr als nur erneuerbare Energie: Das Landratsamt Enzkreis tut bereits eine Menge. Es informiert(links Jana Edlinger von der Stabsstellle Klimaschutz in der aktuellen Klimawandel-Ausstellung), berät Bürger und Kommunen (in der Mitte Alexander Greschik vom ebz) – oder nutzt Elektrofahrzeuge (rechts Landrat Karl Röckinger bei einer Präsentation 2014). Fotos: Ketterl/Ketterl und Seibel, Archiv
13.01.2016

Im Schatten der Windkraftdebatten: Enzkreis feilt am Klimaschutz

Enzkreis. Im Schatten der Windkraftdebatten feilt der Enzkreis am Klimaschutz. Das Energiesparen hat dabei größeres Gewicht als die Stromerzeugung.

Nach dem öffentlichen Ringen um die Windkraft-Pläne in Straubenhardt, wird es um das größte aktuelle Energieprojekt im Enzkreis erst mal wieder ruhiger. Hunderte Seiten Protokoll sind zu begutachten, ehe sie veröffentlicht werden. Noch einmal eine Herkulesaufgabe. Auch danach wird es wegen parallel wichtiger Verfahren zum Flächennutzungsplan und dem heutigen Landschaftsschutzgebiet dauern, bis eine Entscheidung über den Windpark-Antrag fällt. Und dann bleibt die Frage, ob die Anwälte der Gegner vor Gericht gehen.

Die Brisanz solcher Tauziehen um Windkraft verdrängen, dass die Stromerzeugung im Klimaschutzkonzept des Enzkreises nur ein Thema von vielen ist. Und während der Kreis in Sachen Windkraft in der Rolle der Aufsichtsbehörde gefordert ist und nicht als Akteur, so ist das bei Maßnahmen gegen den Klimawandel völlig anders. Hier ist der Enzkreis selbst in der Offensive.

Derzeit sieht man das in der Eingangshalle des Landratsamts. Seit Dienstag ist dort bis 22. Januar die Ausstellung „Klima? Wandel. Wissen!“ zu sehen, die beispielsweise auch Schulklassen anschaulich machen soll, was zum Beispiel Fast Food, das Salz im Essen und andere Dinge mit dem Klima zu tun haben. Die Stabsstelle Klimaschutz und Kreisentwicklung, die Edith Marqués Berger leitet, begleitet die Ausstellung.

Dem Klimaschutzkonzept für den Kreis nach ist die sauberste Energie, diejenige, die man gar nicht verbraucht. Sparpotenzial wittern Experten vor allem beim Heizen und im Verkehr. Viel Gewicht liegt auf Nahwärmenetzen und Kraft-Wärme-Kopplung. Auch der Einstieg des Enzkreises beim ebz, verbunden mit neuen Stellen für Kommunalberatung in Sachen Klimaschutz, war ein Signal. Den ganzen Text in voller Länge, eventuell ergänzt um interaktive Elemente, lesen Sie als PZ-news-Plus-Abonnent auf der Plus-Artikel-Übersichtsseite.