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Auch beim Deutschen Roten Kreuz ist man in Sachen Blutspende aktiv: Hier betreut DRK-Helfer Edgar Bügel (links) vom Ortsverein Niefern den Blut spendenden Roland Burkhard (rechts). Foto: Falk
Auch beim Deutschen Roten Kreuz ist man in Sachen Blutspende aktiv: Hier betreut DRK-Helfer Edgar Bügel (links) vom Ortsverein Niefern den Blut spendenden Roland Burkhard (rechts). Foto: Falk
Gute Laune bei einer guten Sache: Torsten Frank und Alfred Veltsch (von links) mit ihrem Team vom VfL Höfen im April beim Blutspenden im Helios Klinikum Pforzheim. Foto: Tilo Keller
Gute Laune bei einer guten Sache: Torsten Frank und Alfred Veltsch (von links) mit ihrem Team vom VfL Höfen im April beim Blutspenden im Helios Klinikum Pforzheim. Foto: Tilo Keller
10.08.2015

Im Sommer werden Aufrufe zum Blutspenden drängender

Wenn in Deutschland die großen Ferien sind, werden die Appelle für Blutspenden regelmäßig lauter. Denn die Vorräte werden knapp, Spender sind rar, aber die Menschen verunglücken deshalb nicht weniger. Das Deutsche Rote Kreuz (DRK) trommelt derzeit für Spendetermine, die in einigen Gemeinden trotz der Ferien angeboten werden. Kliniken warnen wegen knapper Vorräte. Die PZ hat eine Ferienspendeaktion in Niefern-Öschelbronn besucht und sich erklären lassen, warum das Helios-Klinikum seit vier Jahren stark auf Vereine aus der Region setzt.

Für die DRK-Ortsvereine sind Blutspendentermine Routine. In der Regel organisieren sie zwischen zwei und vier Nachmittagen im Jahr. Aber selten ist es für sie so ungewiss, wie viele Menschen zum Spenden kommen, wie in diesen Wochen. In der Steighalle in Öschelbronn freuen sich an diesem Feriendonnerstag 19 Ehrenamtliche vom Ortsverein und sieben Ärzte und Krankenschwestern vom Blutspendedienst über den Andrang. Draußen ist es um die 30 Grad heiß – trotzdem stehen zum Auftakt Bürger aus Niefern-Öschelbronn und Umgebung Schlange. „Genau kann man nie wissen, wie viele kommen. Im Durchschnitt sind es immer so um die 100 Spender pro Termin“, sagt der DRK-Bereitschaftsleiter des Ortsvereins Niefern-Öschelbronn, Michael Stindl. An heißen Tagen könne es vorkommen, dass die Menschen sich scheuten.

Angst zu haben, auch bei 30 Grad Blut zu spenden, brauche man aber nicht, sagt Michael Molitor, Referent beim Blutspendedienst. Viel Zeit benötige eine Blutspende ebenfalls nicht. Die Entnahme selbst nehme gerade einmal fünf Minuten in Anspruch, danach sollte sich jeder Spender etwa eine Viertelstunde ausruhen.

Einen ganz anderen Weg zu den oft lebensrettenden Blutkonserven sucht seit vier Jahren das heutige Helios Klinikum Pforzheim. Seither läuft die Aktion „Blut durch Vereine“. Mehr lesen Sie am Dienstag in der „Pforzheimer Zeitung“ oder im E-Paper auf PZ-news oder über die Apps auf iPhone/iPad und Android-Smartphones/Tablet-PCs.