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Ein 34-Jähriger nutzte seinen VW Amarok (Symbolbild) in Althengstett wie einen Panzer und fuhr nach seiner Crashtour in falscher Richtung durch eine Einbahnstraße zu einem Parkplatz.
Ein 34-Jähriger nutzte seinen VW Amarok (Symbolbild) in Althengstett wie einen Panzer und fuhr nach seiner Crashtour in falscher Richtung durch eine Einbahnstraße zu einem Parkplatz. © Symbolbild: dpa
30.10.2017

Im Suff Auto, Tür und Hauswand zertrümmert und weitergefahren

Althengstett. Eines muss man dem am Samstagabend in Althengstett auffällig gewordenem Autofahrer lassen: Er hatte sich für seine Crashtour offenbar das richtige Auto ausgewählt, denn obwohl er eine Werkstatttür zertrümmerte, ein anderes Auto gegen eine Hauswand schleuderte und selbst eine weitere Hauswand durchbrach, konnte er mit seinem VW Amarok noch in der Einbahnstraße weiterfahren – allerdings in der falschen Richtung.

Der 34-jährige Crashfahrer hatte für seine Karambolagetour reichlich Zielwasser getrunken, was zu einem Promillegehalt von 2,46 führte. Da können andere schon nicht mehr stehen oder gehen, der Amarok-Fahrer allrdings konnte sein Auto noch munter bewegen, auch wenn es nicht so optimal lief wie vielleicht erhofft. Zuerst fuhr er rückwärts aus einer Parklücke aus und rammte dabei eine hölzerne Werkstatttür, die bei diesem Vorgang komplett zerstört wurde (Schaden 4.000 Euro).

Dann setzte er seine Fahrt vorwärts fort und rammte nach einem Fahrweg von etwa zwölf Metern den auf einem Parkplatz gegenüber abgestellten Skoda Roomster (Totalschaden 15.000 Euro). Durch die Kollision mit dem VW Amarok wurde der Skoda um 90 Grad gedreht und gegen die Hauswand eines Gebäudes geschleudert, was ein metallenes Rankgitter demolierte (Schaden 1.000 Euro).

Nach dem Zusammenstoß mit dem geparkten Skoda fuhr der Betrunkene scheinbar unbeirrt weiter. Allerdings reichte es nur für etwa fünf Meter, dann stand dem VW des 34-Jährigen die Hauswand des nächsten Wohnanwesens im Weg. Er durchbrach diese teilweise (Schaden 20.000 Euro). Danach setzt er mit seinem Auto zurück und fuhr der Kirchgasse folgend noch weitere 40 Meter, allerdings nicht in erlaubter Fahrtrichtung. Dort stellte er dann seinen VW ab. Ein Personenschaden entstand durch den Unfall nicht. „Mit der Sicherstellung seines Führerscheins war der Unfallverursacher einverstanden“, erklärte ein Polizeisprecher.