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© Symbolbild: dpa
24.07.2013

Im Suff über Verkehrsinseln gebrettert und auf Felge weitergefahren

Simmersfeld. Mit Verkehrsinseln scheint ein 39-jähriger Opel-Fahrer aus Simmersfeld auf Kriegsfuß zu stehen. An denen soll man bekanntlich vorsichtig vorbei- und nicht blindlings darüberfahren. Weil er das verwechselt hatte, ist er nun seinen Führerschein los und muss obendrein noch einen Gesamtschaden in Höhe von 3000 Euro begleichen.

Am Dienstag zwischen 17 und 17.45 Uhr war der Opel-Fahrer von Besenfeld in Richtung Simmersfelder Kreuz unterwegs. Dort wollte er nach rechts in Richtung Simmersfeld abbiegen. Auf der Abbiegespur kam er nach links von der Fahrbahn ab und prallte gegen die Begrenzung der Verkehrsinsel. Dann überfuhr er die Insel und düste weiter über eine Linksabbiegerspur und eine weitere Verkehrsinsel.

So richtig holprig wurde die Crashtour, als sich das linke Vorderrad von der Felge gelöst hatte. Aber auch nur auf drei Reifen setzte der 39-Jährige sein Fahrt noch rund 30 Meter weiter in Richtung Simmersfeld fort. Schließlich stellte er seinen beschädigten Opel auf einem Parkplatz ab und entfernte sich.

Ein zufällig privat an der Unfallstelle vorbeifahrender Polizeibeamter entdeckte die Unfallschäden und meldete diese seinen Kollegen. Die hinzugerufene Polizeistreife verfolgte die hinterlassenen Spuren, die zu dem geparkten Opel und letztlich zu dem 39-jährigen Verursacher führten. Die Beamten trafen den Mann in seinem Zuhause an.

Schnell wurde klar, warum der Unfallflüchtige Probleme mit Verkehrsinseln hatte: Ein Atemalkoholtest ergaben rund 1,7 Promille. Der Opel-Fahrer musste eine Blutprobe und danach seinen Führerschein abgeben. Er wird wegen unerlaubtem Entfernen vom Unfallort und Straßenverkehrsgefährdung angezeigt. An den Verkehrsinseln entstand ein Schaden in Höhe von rund 1.000 Euro, an seinem Fahrzeug wird der Schaden mit rund 2.000 Euro beziffert.