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Alle Anhaltezeichen der Polizei hat ein 18-jähriger Autofahrer in Althengstett missachtet. Betrunken und ohne Licht unternahm er eine Chaosfahrt in Althengstett.
Alle Anhaltezeichen der Polizei hat ein 18-jähriger Autofahrer in Althengstett missachtet. Betrunken und ohne Licht unternahm er eine Chaosfahrt in Althengstett. © Symbolbild: dpa
30.04.2012

Im Suff und ohne Licht vor Polizei geflüchtet

Althengstett. Manche sehen im Suff doppelt, andere extrem unscharf, manche auch gar nichts mehr. So richtig Herr seiner Sinne war ein 18-Jähriger am Sonntag gegen 1.30 Uhr in Althengstett nicht mehr, obwohl die Polizei ihm deutlich mit Anhaltezeichen und Blaulicht signalisierte, dass es besser wäre, sein Auto anzuhalten. Scheinbar unbeirrt fuhr der Führerscheinneuling weiter, bis eine Schuttmulde seine Chaosfahrt stoppte.

Weil er nachts ohne Licht unterwegs war, fiel der 18-jährige Smart-Fahrer einer Polizei-Streife auf. Ohne auf die Anhaltezeichen und das Blaulicht zu reagieren, fuhr der junge Mann einfach weiter. Eine Stopp-Stelle überquerte er ungebremst, prallte dann gegen einen Randstein und überfuhr eine Verkehrsinsel. Schließlich stoppte eine Schuttmulde auf dem Parkplatz eines Möbelhauses die Verfolgungsfahrt.

Beim Zusammenstoß mit dem Müllbehälter wurde der 18-Jährige schwer verletzt und ins Krankenhaus eingeliefert. Die polizeilichen Ermittlungen ergaben, dass der junge Fahrer bereits vor der Entdeckung durch die Streifenwagenbesatzung in einer anderen Althengstetter Straße in einem Vorgarten gefahren war und dort die Stoßstange und sein Kennzeichen verloren hatte.

Da der Smart-Fahrer offenkundig alkoholisiert war, musste er eine Blutprobe abgeben. Er wird wegen Trunkenheit im Verkehr angezeigt. Die Höhe des Sachschadens ist noch nicht bekannt. pol

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