nach oben
Ein Weihnachtsmarkt in frühlingshaftem Wetter: Neuhausens Bürgermeister Oliver Korz (links) schmunzelte zum Auftakt über die Temperaturen. Foto: Späth
06.12.2015

Im Zeichen von Sankt Nikolaus - Weihnachtsmärkte in der Region

Adventliche Atmosphäre und frühlingshafte Temperaturen lockten viele Besucher zu den Weihnachtsmärkten der Region.

Bildergalerie: Weihnachtsmarkt in Eisingen

 

 

 

 

 

 

Bildergalerie: Nikolausmarkt in Keltern-Dietlingen

Bildergalerie: Nikolausmarkt in Neulingen-Nussbaum

Bildergalerie: Weihnachtsmarkt im Klosterhof Maulbronn

Bildergalerie: Weihnachtsmarkt und Einkaufsglück in Schömberg

Bildergalerie: Weihnachtsmarkt in Birkenfeld

„Ich bin doch da, jeder bekommt etwas“, sagte der Nikolaus auf dem Weihnachtsmarkt in Birkenfeld und verteilte fleißig Dambedeis. Kaum war er mit seiner Kutsche auf den Kirchplatz vorgefahren, schon war er umringt von freudestrahlenden Kindern und Eltern. Doch nicht nur sein Besuch kam gut an, auch die kunsthandwerklichen und kulinarischen Produkte an den 60 Holzhütten waren für die ganze Familie ausgerichtet. Gebackenes, Geschnitztes war im Angebot, sogar Gestricktes für Hunde. Auf der Bühne präsentierten die jungen „Regenbogen-Singers“ das Lied vom Schneemann, die Schüler der Friedrich-Silcher-Schule „Der Himmel kommt zu uns“ aus ihrem Weihnachtsmusical. Der Esel zum Streicheln, das Pony zum Reiten und die Weihnachtsbäckerei zum Ausstechen waren bei den Kleinen besonders beliebt. Vereine, Schulen und kirchliche Gruppen wirkten mit.

Der Dietlinger Nikolausmarkt ist aus dem Leben der Gemeinde nicht mehr wegzudenken. Viel Kreativität zeigte sich schon beim Rundgang durch das Rathaus, wo an rund 20 Ständen eine reichhaltige Auswahl an Hobby-Kunst geboten wurde. Nicht minder engagiert waren die Hobbybäcker und -köche. Die Rahmenbedingungen für das gelungene Fest hatten die Vereine und Hobbykünstler geschaffen, ebenso wie der Posaunenchor, der für die Eröffnung sorgte. Der Nikolaus verteilte im Anschluss an ein Weihnachtsgedicht von Bürgermeister Steffen Bochinger Gebäck an die kleinen und großen Besucher. Seit Jahren schon steht der Dietlinger Jost Brade für die gute Organisation.

Das adventliche Treiben auf dem Remchinger Weihnachtsdorf eröffneten Bürgermeister Luca Wilhelm Prayon und die Vorsitzende vom Remchinger Bund der Selbstständigen (BDS), Angie Trautz. Nicht nur die kleinen Eröffnungssänger vom Kindergarten Römerhof freuten sich dann auf den Nikolaus. Der Straubenhardter Thomas Viehweg war an allen drei Tagen mit vollbepacktem Geschenkesack unterwegs. Ein Anziehungspunkt war die lebendige Krippe mit dem Esel der Familie Weber und Ziegen der Familie Gay. Hunderte Besucher lockte das heiter-fröhliche Bühnenprogramm vom Weihnachtschor bis zum Blechbläserensemble, zu dem am Freitagabend auch die Aktion „Gewalt kommt nicht in die Tüte“ gehörte. Die Initiative unter anderem gegen häusliche Gewalt unterstützten die Remchinger Bäckereien Gebhardt und Rebmann und die Metzgereien Ade sowie Dürr und Beier.

Am Nikolaus-Sonntag lockte der Weihnachtsmarkt Neuhausen mit vielseitigen Ständen rund um Rathaus, Kirche, Pfarrgarten und Schwalbennest viele Besucher an. Bürgermeister Oliver Korz scherzte bei der Eröffnung: „Sonne, fast 15 Grad und der Raps blüht, das Frühlingsfest ist eröffnet.“ Der Weihnachtsmarkt mit seinen über 30 Ausstellern und Verkäufern schaffte es dank seiner Atmosphäre und Dekoration allerdings trotzdem, Neuhausen in Weihnachtsstimmung zu versetzen. Auch das Bläserensemble des Musikvereins Neuhausen unter der Leitung von Walter Beer leistete mit besinnlichen Klängen seinen Beitrag zur Steigerung der Vorfreude auf Heiligabend.

Der Marktplatz um das Rathaus in Langensteinbach wurde für drei Tage zum stimmungsvollen kleinen Weihnachtsdorf. Dass sich der Karlsbader Weihnachtsmarkt einer zunehmenden Beliebtheit über die Ortsgrenzen hinaus erfreut, bewies schon der große Publikumsandrang bei der Eröffnung durch Bürgermeister Jens Timmm am Freitagabend. Die Musik kam dabei vom Musikverein „Lyra“ Langensteinbach. Eine Woche lang wurde auf dem Rathausplatz gezimmert, geklopft und Stände geschmückt. Immerhin 40 Anbieter, von Vereinen, Privatpersonen, Freundeskreisen, Schulen oder auch Unternehmen sorgten für weihnachtliche Atmosphäre.

Der Chor der Grundschule Nußbaum eröffnete unter der Leitung von Rektorin Barbara Eichhorn am Freitagabend den Nußbaumer Nikolausmarkt in der Dorfmitte. Danach erfreuten im Stundentakt der evangelische Posaunenchor unter der Leitung von Stefan Fesenbeck und die „Young Moments“ mit ihrem Dirigenten Andreas Büttner die Gäste. Angesichts des dichten Gedränges äußerte Sabine Morlock, Leiterin der Nußbaumer Zweigstelle der Volksbank Stein Eisingen: „Man könnte meinen, dass ganz Nußbaum hier ist.“ Viel los war an den Ständen des DRK, des Kindergartens „Sonnenblume“ der evangelischen Kirchengemeinde beim Imker oder am Lagerfeuer der Feuerwehr.

Es passiert ja nur alle paar Jahre, dass Adventssonntag und Nikolaustag zusammenfallen. Der Eisinger Weihnachtsmarkt, traditionell am zweiten Adventssonntag, konnte jedenfalls mit dem einzig wahren Nikolaus aufwarten. Den Bischof aus Myra verkörperte von der Mitra bis zum Bischofsstab Eisingens Pfarrer Ralf Krust. Gemeinsam mit Bürgermeister Thomas Karst eröffnete er den Markt, der auch in diesem Jahr von Andreas Überschaer von den Aktiven Bürgern Eisingens federführend organisiert wurde. Ein Ensemble des Musikvereins Eisingen unter Cornelia Schmid spielte auf. An 38 Ständen gab es alles für ein herzerwärmendes und gaumenfreudiges Ereignis. Tausend schöne und nützliche Dinge, ganz überwiegend gebastelt von Hobbyhandwerkern aus dem Ort und der Umgebung, präsentierten sich den Besuchern.