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Verlockend: So saftig die Mirabellen aussehen, so ärgerlich ist es für Hobbyobstbauern, dass sie immer häufiger um ihre Ernte gebracht werden – sei es von Wanderern oder gar von dreisten Dieben, die mit dem Auto vorfahren. Archiv foto: dpa/Weißbrod 

Immer mehr Obst-Diebstahl: Hat das Landwirtschaftsamt des Enzkreises eine Lösung?

Enzkreis. Noch Tage danach sitzt der Ärger tief bei Marita Kammerer. Als die Singenerin vergangene Woche auf ihrer Streuobstwiese nahe der Bärenhütte zwei Quittenbäume abernten wollte, waren die schon kahl. „Alles gestohlen“, sagt sie. Auch die Walnüsse waren weg. Unterwegs habe sie noch mehrere Personen mit Eimern und Taschen gesehen. Ob das wohl die dreisten Obstdiebe waren? Kammerer weiß es nicht, aber sie ist wütend: „Ein Grundstück kaufen, es jährlich pflegen, Bäume kaufen, pflanzen, jedes Jahr schneiden, wässern, was das bedeutet ist denen gar nicht klar, die sich so selbstverständlich bedienen.“

Gudrun Müller wird deutlicher: „An alle diejenigen, die unsere Apfelbäume in Gräfenhausen leergeräumt haben. Das ist Diebstahl, schämt euch“, schreibt sie

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