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In Pforzheim sind die Corona-Neuinfektionen seit mehreren Tagen rückläufig. 

Immer weiter abwärts: Sieben-Tage-Inzidenz in Pforzheim mit zweitniedrigstem Wert in Baden-Württemberg

Pforzheim/Enzkreis/Kreis Calw. Kaum zu glauben: Innerhalb weniger Tage ist die Sieben-Tage-Inzidenz in Pforzheim so stark zurückgegangen, dass sie zu den niedrigsten in ganz Baden-Württemberg gehört. Noch am Montag war der Wert der Goldstadt einer der höchsten im Land.

Das Landesgesundheitsamt (LGA) meldete an diesem Donnerstag erneut keine neuen Corona-Fälle für Pforzheim. Die Inzidenz bewegt sich dadurch nun bei 4,0 – nur der Landkreis Sigmaringen weist mit 3,8 einen niedrigeren Wert auf. Auch im Enzkreis gibt es nach LGA-Angaben keine weiteren Infizierten. Die Inzidenz des Landkreises liegt nun bei 5,0. Der Wert im Kreis Calw ist bereits am Vortag über 10 gestiegen, mit fünf Neuinfektion beträgt er nun 12,6.

In der Region befindet sich aktuell nur der Enzkreis noch in der sogenannten "Inzidenzstufe eins". Pforzheim und der Kreis Calw gehören zur "Inzidenzstufe zwei", da sie beide mehr als fünf Tage über dem 10er-Wert lagen. Andersherum ist es genauso: Behält Pforzheim den positiven Trend bei, könnte die Goldstadt in Kürze wieder zur "Inzidenzstufe 1" gehören.

Noch ist die Inzidenz der bestimmende Wert für die Regeln bei privaten und öffentlichen Veranstaltungen, Gastronomie und vielem mehr. Das könnte sich aber bald ändern. Denn aktuell wird darüber diskutiert, wie ausschlaggebend dieser Wert überhaupt noch ist und ob nicht besser die Auslastung der Kliniken in einem Stadt- oder Landkreis als Maßstab herangezogen werden sollte.

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Sowohl Vertreter des Enzkreises als auch des Kreises Calw sprechen sich für solch eine Neuregelung aus.

Nina Tschan

Nina Tschan

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