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Der Angeklagte, der 2016 nach Deutschland geflüchtet war, bezieht Hartz IV und nutzte den Drogenhandel als Einnahmequelle. Er wurde im August bereits für Geldfälschung, Diebstahl und Betrug verurteilt. Symbolbild: Oliver Berg/dpa 

In Bad Wildbad und Pforzheim Drogen verkauft: Bewährung für Dealer

Pforzheim/Bad Wildbad. In gleich fünf Fällen ist ein 24-jähriger Iraker wegen Verstößen gegen das Betäubungsmittelgesetz angeklagt, so verliest es Staatsanwalt Sven Müller am Mittwoch im Amtsgericht Pforzheim aus der Anklageschrift. Der Asylbewerber, der sich derzeit in Untersuchungshaft befindet, soll im Kurpark und am Bahnhof in Bad Wildbad sowie im Pforzheimer Schlosspark Rauschmittel verkauft haben. In einem Fall sei ein Käufer noch minderjährig gewesen. Verteidiger Stefan Rothenstein bestätigt die Sachverhalte in mehreren, aber nicht allen Fällen. Sein Mandant habe zugegebenermaßen Marihuana besessen, verkauft und auch in hohem Maße selbst konsumiert. Jedoch habe er nicht alle der bei ihm sichergestellten Drogen – darunter Kokain – selbst verkaufen, sondern nur vorübergehend für einen Freund verstecken wollen. Auch habe er nicht erahnen können, dass ein Käufer 17 war. Er habe älter ausgesehen.

Der Angeklagte, der 2016 nach Deutschland

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