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30.12.2015

In Bad Wildbad wird Bedarf für betreutes Wohnen gedeckt

Bad Wildbad. Die Kurstadt Bad Wildbad rüstet sich für den demografischen Wandel. Die Evangelische Heimstiftung (EHS) mit Sitz in Stuttgart bekam grünes Licht zum Bau der Ludwig-Uhland-Residenz. Das Ludwig-Uhland-Stift wird abgebrochen.

Bürgermeister Klaus Mack überreichte EHS-Hauptgeschäftsführer Bernhard Schneider die Baugenehmigung für das 10,5-Millionen-Euro-Projekt. Zu diesem für die EHS wichtigen Ereignis hatten sich im Sitzungssaal des Bad Wildbader Rathauses außerdem Prokurist Ralf Oldendorf, Diplom-Ingenieur Andreas Krüger, die Regionaldirektorin Susanne Maier-Koltschak, Hausdirektorin Helene Zipf (alle von der Heimstiftung) sowie Architekt Ralf Zeller vom beauftragten Architekturbüro Kühnl + Schmidt und Rüdiger Jungkind, Leiter des Baurechtsamtes der Stadt Bad Wildbad, eingefunden. Mack kam auf Erhebungen zu sprechen, bei denen festgestellt worden sei, dass die Zahl der Pflegeplätze für ältere Menschen zwar ausreiche, dass es aber noch einen Nachholbedarf beim betreuten Wohnen gebe. Ein erster Schritt dazu sei der Bau des König-Karl-Stiftes seitens der EHS gewesen, dem jetzt ein zweiter Schritt mit der Ludwig-Uhland-Residenz folge. In enger Absprache mit der Stadt Bad Wildbad sei die Planung für ein adäquates Angebot zustande gekommen, das jetzt mit der Baugenehmigung realisiert werden könne. Das neue Gebäude bezeichnete Mack als einen architektonisch gelungenen und prägnanten Bau. „Wir freuen uns auf das Projekt“, so Mack.