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Ehemalige Zivildienstleistende des  Sozialwerks Bethesda trafen sich im Bauschlotter Seniorenzentrum. Heimleiter  Peter Mayer (Zweiter von rechts) würdigte ihr Wirken.
Ehemalige Zivildienstleistende des Sozialwerks Bethesda trafen sich im Bauschlotter Seniorenzentrum. Heimleiter Peter Mayer (Zweiter von rechts) würdigte ihr Wirken. © Martin Schott
19.08.2011

In Bauschlott wehmütige Erinnerungen an die Zivis

"Wir haben gute Erfahrungen gemacht, und ich sehe wehmütig auf diese Zeit zurück“, sagt Peter Mayer, Geschäftsführer des Sozialwerks „Bethesda“ und Heimleiter des gleichnamigen Seniorenzentrums in Bauschlott. Gemeint ist die Zeit des Zivildienstes, die auch im „Bethesda“ vor wenigen Wochen zu Ende ging.

„Die „Zivis“ haben bei uns immer dazugehört, und die jungen Männer und ihr Dienst an den alten Menschen waren eine Bereicherung“, so Mayer weiter. Aber auch wenn die Zivildienst-Zeit jetzt vorbei ist, will man beim Sozialwerk „Bethesda“ den Kontakt zu den früheren Zivildienstleistenden nicht abbrechen lassen. Daher gab es jetzt ein „Zivi-Ehemaligentreffen“ im Seniorenzentrum in Bauschlott. Pflegedienstleiter Andreas Lang, einst selbst einer der ersten Zivis im „Bethesda“, gab Einblick in die Geschichte des Zivildienstes im Sozialwerk, der 1984, kurz nach Eröffnung des Seniorenzentrums, seinen Anfang nahm. Insgesamt 134 Zivis, zunächst in der Pflege, später auch in der Haustechnik und der Tagespflege, leisteten in 27 Jahren ihren Dienst im Sozialwerk, das auch Seniorenheime in Ispringen, Kieselbronn und Maulbronn unterhält. In der Spitze waren es bis zu sechs Zivis gleichzeitig.