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Wer dem Weg „Rund um Calw“ folgt, wird mit schönen Aussichten und viel Wissen auf Schautafeln belohnt.
Wer dem Weg „Rund um Calw“ folgt, wird mit schönen Aussichten und viel Wissen auf Schautafeln belohnt.
11.09.2018

In Calw geht’s rund: Neuer Wanderweg eingeweiht

Calw. Ob Denkmäler, Persönlichkeiten, Geschichte oder eindrucksvolle Aussichten – der neue Weg „Rund um Calw“ bietet das gesamte Spektrum. Nun wurde die Strecke, die durch und um die Kernstadt herum verläuft, eingeweiht.

„Aus einer anfänglich kleinen Idee ist etwas Großartiges geworden“, freute sich Hermann Seyfried, Vorsitzender des Vereins C.A.L.W. (Calw – Arbeiten – Leben – Wohnen) bei der Einweihung. Hauptinitiator aus den Reihen des Vereins war Bernhard Stopper, samt seiner Frau Renate. Die Idee zu dem Weg war bereits vor vier Jahren entstanden.

Viel Vorarbeit

„Im Oktober startete dann die konkrete Umsetzung“, erinnerte sich Stopper an den Startschuss mit einem ersten Spaziergang. Dann musste ein Logo gefunden, eine Karte erstellt, Sponsoren akquiriert sowie eine Auswahl an Bildern sowie passende Standorte für die Stelen ausgesucht werden. „Mit Maßband und Notizblock überprüfte sie alle Daten und Fakten“, dankte Stopper seiner Frau.

Stadt, Forst und Straßenmeisterei gestalteten die Strecken. Drei Rundgänge mit Gehzeiten zwischen eineinhalb (2,3 Kilometer) und vier Stunden (6,8 Kilometer) stehen zur Auswahl. Unabhängig davon, für welche Tour sich Wanderer entscheiden, erleben sie Aussichten und erfahren vieles über Geschichte, Denkmäler, Persönlichkeiten, Bauwerke und technische Errungenschaften. Insgesamt 42 Stelen und rund 50 Hinweistafelnmit dem Logo, das die Nikolausbrücke abbildet, haben die Initiatoren aufgestellt.

So erinnert der Weg unter anderem an den in Vergessenheit geratenen „Götz-von-Berlichingen-Weg“ oder das Fackeln am Hohen Fels. Ein Künstler-Weg erinnert an diverse Persönlichkeiten, und natürlich spielt auch Hermann Hesse beim Calwer Rundweg eine Rolle. Der passende Faltplan liegt in der Stadtinformation aus. „In Calw geht es künftig rund. Die Botschaft des Weges ist ein wichtiger Faktor der Erinnerungskultur“, sagte der städtische Leiter des Fachbereichs Kultur, Hans-Martin Dittus.