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Der Vorstand der Olga-Marie Saint-André Stiftung mit Marie-Kristin Freifrau von Papius, dem Stiftungsvorsitzenden Ulf Meißner und dem Freiherrn Achim von Saint-André von Armin (von links) freute sich über die gelungene Sanierung der Nebengebäude des Königsbacher Schlosses. Foto: Faulhaber
Der Vorstand der Olga-Marie Saint-André Stiftung mit Marie-Kristin Freifrau von Papius, dem Stiftungsvorsitzenden Ulf Meißner und dem Freiherrn Achim von Saint-André von Armin (von links) freute sich über die gelungene Sanierung der Nebengebäude des Königsbacher Schlosses. Foto: Faulhaber
15.07.2015

In Königsbach erstrahlen die Meierei und Zehntscheune in neuem Glanz

Vor knapp drei Monaten hatten die substanzerhaltenden Baumaßnahmen am Meiereigebäude und der Zehntscheune in der Königsbacher Schlossanlage begonnen. Nun wurde die Fertigstellung in angemessenem Rahmen gefeiert.

Freiherr Achim von Saint-André von Arnim legte seiner Begrüßungsrede den Baum als Ursymbol des Lebens zugrunde und hieß im Namen des Vorstands der Olga-Marie Saint-André Stiftung, dem seine Adoptivschwester Marie-Kristin Freifrau von Papius sowie der Stiftungsvorsitzende Ulf Meißner angehören, alle Teilnehmer willkommen. Freunde und Verwandte ebenso, wie die Handwerker, Meißners Vorgänger Burkhard Thost, Bürgermeister Heiko Genthner und Alt-Bürgermeister Bernd Kielburger, Vertreter des Gemeinderats sowie Pfarrer Oliver Elsässer. Symbolträchtig war der für die Übergabe gewählte Termin: Olga-Marie Freifrau von Saint-André, die vor 25 Jahren – im Jahr ihres Todes - die gemeinnützige, dem Denkmalschutz gewidmete Stiftung ins Leben gerufen hatte, wäre an diesem Tag 99 Jahre alt geworden.

Der Baron richtete seinen Dank an alle Beteiligten und unterstrich, „ohne die erheblich finanzielle Unterstützung durch das Land Baden-Württemberg, die Denkmalstiftung Baden-Württemberg sowie durch die Kulturstaatssekretärin des Bundes wäre die Renovierung von Zehntscheune und Meierei unmöglich gewesen.“ Sein besonderer Dank galt dem in allen Belangen stark engagierten Architekten Friedrich von Waldt-hausen, den Geldgebern, den Denkmalpflegern und nicht zuletzt seiner Ehefrau, Freifrau Bettina von Saint-André. Sie sei der ruhende Pol gewesen, habe Handwerker beherbergt, verköstigt und jeden Nachmittag Kaffee und Kuchen serviert. Der Stiftungsrats-Vorsitzende Meißner führte aus, dass die Stiftung zwar Mieteinnahmen erziele, die allerdings bei weitem nicht für den Erhalt der historischen Gebäude genügten. „Es hätte nur für den berühmten Eimer Farbe gereicht.“

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